1. Für wen ist die Rechtsschutzversicherung sinnvoll und worauf muss man achten?
Mit gutem Versicherungsschutz lebt es sich wesentlich sorgenfreier, ein Rechtsschutzversicherungsvergleich lohnt sich. Eine Rechtsschutzversicherung ist kein Muss, aber in unterschiedlichen Bereichen durchaus sinnvoll. Kommt es zu einem Rechtsstreit, richtet sich die Höhe der Kosten nach dem Streitwert. Wird der Prozess gar verloren, kommen zu den eigenen Kosten auch noch die Kosten der Gegenseite hinzu. So sammelt sich schnell eine hohe Summe an.
Vorab sollten Sie sich überlegen, welche Rechtsbereiche Sie wirklich absichern möchten. Das Komplettpaket mag nicht für jeden sinnvoll sein, es lohnt sich, die Rechtsschutzversicherung auf den individuellen Bedarf abzustimmen.
Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung ist eigentlich für alle sinnvoll, die sich im Straßenverkehr bewegen, sei es als Fußgänger, Auto- oder Radfahrer. Ein Unfall kann jederzeit passieren, eine Rechtsschutzversicherung hilft dann, den Unfallschaden zu regulieren und kommt für alle anfallenden Kosten für Gerichte oder Anwälte auf.
Für Mieter ist zudem der Einschluss einer Mietrechtsschutzversicherung interessant. Typische Rechtsstreits findet man hier bei einer Mieterhöhung oder Einbehaltung der Kaution. Auch eine fehlerhafte Nebenkostenabrechnung kann zu einem Rechtsstreit führen.
Müssen angestellte Arbeitnehmer Gehalts- oder Urlaubsansprüche gerichtlich geltend machen, greift auch hier die Rechtsschutzversicherung unter die Arme, vorausgesetzt Sie haben in Ihrer Versicherung den Arbeitsrechtsschutz mit eingeschlossen.
Sind Sie bereit, beispielweise die anwaltliche Erstberatung bis zur Grenze von 250 € aus eigener Tasche zu bezahlen (Selbstbeteiligung)? Hierdurch erhalten Sie bei vielen Versicherern einen Beitragsrabatt.
Bitte beachten Sie, dass kein Versicherungsschutz gewährt ist, wenn sich der Versicherungsfall schon vor Versicherungsbeginn angebahnt hat. Außerdem besteht bei bestimmten Rechtsstreitigkeiten eine Wartezeit von 3 Monaten.