Kreditkarte

Kreditkarte - Finanzielle Freiheit

Kreditkarten - Finanzielle Freiheit bei individuellen Konditionen

13.08.2010

Die Kreditkarte ist weltweit ein beliebtes Zahlungsmittel - in manchen Ländern sogar die bevorzugte Zahlungsmethode. Sie bietet finanzielle Freiheit, internationale Akzeptanz und auf Wunsch viele Zusatzleistungen. Bargeldlose Bezahlung, Geld abheben, Einkäufe, Flugbuchungen und Hotelreservierungen übers Internet sind mit ihr in Sekundenschnelle erledigt. Die Kreditkartennummer dient außerdem bei einigen Transaktionen als Sicherheit - ohne Karte geht zum Beispiel am Leihwagen-Schalter gar nichts.

Ob Top-Manager oder Student - Banken bieten für jedes individuelle Bedürfnis die passende Karte an. Das System ist einfach: Der Besitzer bekommt auf seiner Karte einen bestimmten Kreditrahmen eingeräumt, dessen Höhe sich nach seiner Bonität richtet. Master- oder Visacards werden von Banken ausgestellt, Diners oder American Express erhält man direkt über das jeweilige Kreditkartenunternehmen. Bei den meisten Angeboten fällt eine Jahresgebühr für die Nutzung der Karte an. Die monatlichen Verbindlichkeiten werden in der Regel vom Kreditkarten-Unternehmen vorgestreckt und einmal monatlich in Rechnung gestellt. Daraufhin erfolgt die Abbuchung vom angegebenen Konto. Das Abrechnungsmodell kann aber auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden.

 

Angebote, Leistungen und Konditionen der Anbieter unterscheiden sich erheblich. Manche Banken geben Kreditkarten kostenlos in Verbindung mit einer Kontoeröffnung aus. Häufig ist damit auch die Kontoführung kostenfrei. Als Sicherheit für die Kreditkarte muss allerdings ein regelmäßiges Einkommen nachgewiesen werden, das auf dem Girokonto eingeht. Zusätzlich holen die Kreditkartenorganisationen vor Ausgabe der Karte in den meisten Fällen eine Schufa-Auskunft ein.

 

Geht die Karte verloren, muss das Institut natürlich umgehend informiert werden. Bei Diebstahl oder Verlust der Kreditkarte ist dennoch keine Panik vonnöten: Für Schäden, die vor der Verlustmeldung entstanden sind, haftet der Kreditkartenbesitzer nur bis zu einer Höhe von 150 Euro - und für Verluste, die nach der Meldung entstehen, muss der Kartenbesitzer gar nicht gerade stehen. Eine Ausnahme stellt grob fahrlässiges Handeln dar, wie etwa eine verspätete Verlustmeldung oder eine unsichere Aufbewahrung der Kreditkarte.

Abrechnungsmodelle

 

Die Kreditkarte gewährt dem Besitzer einen Kredit innerhalb eines bestimmten Rahmens, der von der Bonität des Kunden abhängt. Dieser kann dabei selbst bestimmen, wann und wie er die "Sollbeträge" begleichen möchte. Dies kann durch eigenhändige Überweisungen auf das eingerichtete Kreditkartenkonto, durch monatliche Fixbeträge oder durch automatische Abbuchungen vom Girokonto erfolgen.

 

Wer eine Kreditkarte mit Charge-Funktion beantragt, erhält eine monatliche Abrechnung, die zu einem Stichtag in einer Summe von seinem Girokonto abgebucht wird. Auf Charge-Karten-Konten kann man außerdem Geld einbezahlen, wodurch sich der Kreditrahmen entsprechend erhöht.

 

Debit-Karten ermöglichen einen besseren Überblick über die Ausgaben. Im Unterschied zu normalen Kreditkarten werden die Umsätze sofort vom Konto abgebucht. Mit Prepaid-Kreditkarten soll auch Personen, die nicht über ein regelmäßiges Einkommen verfügen, oder die in finanziell instabilen Verhältnissen leben, der Kreditkartengebrauch ermöglicht werden. Dieses Modell funktioniert auf Guthabenbasis. Das heißt, dass die Kreditkarte nicht über einen Kreditrahmen verfügt, nach der Einzahlung auf das Kreditkartenkonto aber genau wie jede andere Kreditkarte genutzt werden kann. So können auch Personen, die sonst keinen Anspruch auf eine „klassische“ Kreditkarte hätten, die Vorteile des einfacheren Zahlungsverkehrs beispielsweise beim Online-Kauf oder bei Zahlungen im Ausland nutzen.

 

Standard, Gold, Platinum

 

Je nach Situation, Bonität und Anspruch gibt es für den geschäftlichen und privaten Gebrauch unterschiedliche Ausführungen. Kreditkartenanbieter halten sogar für Personen mit schlechter Bonität spezielle Modelle bereit.

 

Für den Privatgebrauch genügen in der Regel die Standard-Ausführungen, die den bargeldlosen Zahlungsverkehr, Online-Käufe oder etwa Auslands-Buchungen ermöglichen. Wer höhere Ansprüche stellt, kann zu den Premium-Versionen greifen. Wer geschäftlich häufig auf Reisen ist, nutzt gerne so genannte „Gold-Karten“. Damit genießt man umfangreichen Versicherungsschutz wie zum Beispiel eine Auslandsreiseversicherung oder den Auto-Auslandsschutzbrief. Das Limit der Barauszahlungen ist ebenfalls höher. Mietwagenstationen verzichten außerdem auf die Hinterlegung der Kaution.

 

„Platinum-Karten“ stehen für Luxus und Komfort. Ihre Besitzer erhalten maximalen Versicherungsschutz und zahlreiche Sonderkonditionen in Hotels, Bekleidungsgeschäften und bei Mietwagenstationen.

 

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