Auf Reisen, beim Online-Shopping oder beim Einkaufsbummel ist eine Kreditkarte wirklich praktisch. Weltweit akzeptieren Millionen von Unternehmen das Plastikgeld.
Wer sich allerdings spontan etwas leistet, sollte die Vertragsbedingungen zu seiner Karte kennen. Denn nicht überall, wo Master oder Visa draufstehen, ist auch tatsächlich Kredit drin. Neben klassischen Kreditkarten mit Teilzahlungsfunktion haben sich in den letzten Jahren verschiedene abgespeckte Kartenversionen für unterschiedliche Zielgruppen und Zahlungswünsche etabliert.
Die Kartentypen im Überblick
Debit Card: Genau wie bei der EC- bzw. Bankkarte wird das Konto bei dieser Kartenvariante sofort mit dem Kaufbetrag belastet. Zahlungen sind also nur bei ausreichender Kontodeckung möglich. Selbst weniger solvente Kunden,
wie beispielsweise Schüler oder Studenten, erhalten in der Regel problemlos eine preiswerte Debit Card. Praktisch, um im Internet zu shoppen oder auf Reisen außerhalb der Euro-Zone das Hotel zu bezahlen und Bargeld abzuheben.
Charge Card: Statt nach jeder Transaktion erhalten Kunden mit einer Charge Card nur in größeren Abständen eine gesammelte Abrechnung der Kartenumsätze. Das ist praktisch und verschafft Ihnen eine zinslose Zahlungspause von mehreren Wochen.
Credit Card: Während bei der Charge Card Außenstände zum Abrechnungstermin auf einen Schlag abgebucht werden, ist bei der echten Credit Card optional auch Teilzahlung möglich. Je nach Vertrag und Bank haben Kunden so die Wahl, ob sie monatlich fünf, zehn oder 50 Prozent der offenen Summe zurückzahlen wollen. Im Gegensatz zum klassischen Ratenkredit ist der sogenannte "revolving credit" wesentlich flexibler. Statt fester Rückzahlungsraten sind jederzeit Sondertilgungen möglich. Bis zum persönlichen Verfügungsrahmen, der sich nach Bonität und Einkommen richtet, können Sie Ihr Kreditlimit jederzeit neu ausschöpfen. Achtung: Die Zinsen liegen in der Regel deutlich über dem Niveau für den Dispo (ab ca. 12 Prozent eff. Jahreszins).
PrePaid Card: Relativ neu sind Karten mit vorausbezahltem Guthaben, wie z.B. die Visa Xbox Card. Sie eignen sich insbesondere als preiswertes und sicheres Zahlungsmittel für kostenpflichtige Web-Inhalte wie Spiele, Musik und Software. Ist der Betrag auf der Karte verbraucht, muss sie wieder neu aufgeladen werden.