Bargeld im Urlaub - natürlich gehört auch „Cash“ zum idealen Zahlungs-Mix. Denn längst nicht jede Eisdiele oder jeder Marktstand verfügt über ein Kartenlese-Gerät. Wer im Euro-Land bleibt, kann auf den Euro bauen. Ab 2008 führen übrigens auch Zypern und Malta die Einheitswährung ein. Für alle anderen Reiseziele gilt die Faustregel: Je schwächer und schwankender die Währung, desto eher lohnt sich der Umtausch vor Ort. Denn in Ländern wie Bulgarien, in der Türkei oder Tunesien sind die Wechsel-Gebühren in der Regel geringer als in Deutschland. Doch auch vor Ort gibt es oft Preisunterschiede: Meist sind Banken günstiger als Wechselstuben.
Tipp für den Umtausch Zuhause: Je exotischer die Währung, desto eher sollten Sie die Sorten in der Hausbank bestellen.
Darf man in jedes Land unbegrenzt Bargeld einführen?
Wenn Sie 15.000 Euro oder mehr aus Deutschland ausführen, verlangt der hiesige Zoll, dass Sie das deklarieren. Weitere Infos finden Sie auf der Website des Zoll. Wie viel Bargeld Sie in Ihr Urlaubsland mitnehmen dürfen, können Sie online in den Länderinformationen des Auswärtigen Amts nachlesen. Klicken Sie jeweils auf „Reise- und Sicherheitshinweise“, danach auf „Besondere Zollvorschriften“.
Wie sieht der ideale „Zahlungsmix“ für die Urlaubsreise aus?
Auf die Vielfalt kommt es an. Wer sich nur auf ein Zahlungsmittel verlässt, steht im schlimmsten Fall ohne Geld da – weil das Portmonee geklaut wurde oder der Magnetstreifen der Kreditkarte zerkratzt ist. Eine prima Ergänzung sind nach wie vor Reiseschecks (Traveller-Cheques). Bei Verlust werden diese innerhalb von 24 Stunden kostenlos ersetzt. Sie sind unbegrenzt gültig und in den wichtigsten Weltwährungen erhältlich, etwa in Dollar oder Britischem Pfund. Einziger Nachteil: Es fallen 1 bis 2 Prozent Wechselgebühren an.