Urteil gibt Sparern Sicherheit
Damit hat der Bundesgerichtshof ein Urteil des Oberlandesgerichtshofs Dresden in Teilen aufgehoben. Dresden muss jetzt erneut über die Schadensersatzforderungen der beiden Bankkunden entscheiden.
Ein böses Erwachen waren die Bankenpleiten im vergangenen Jahr für viele Privatanleger. Im aktuellen Fall waren die Sparer laut eigener Aussage nicht darauf hingewiesen worden, dass die Dresdner BFI Bank nicht Mitglied des deutschen Einlagensicherungsfonds ist. Sie sollten nur 90% von bis zu 20.000 Euro Anlage erstattet bekommen, nachdem die BFI Bank zahlungsunfähig geworden war.
Die Kläger hatten aber mehr angelegt und auch mehr verloren: Das sei wegen der ungenügenden Beratung nicht ihr eigenes Risiko, meinten die Richter.
Was muss ich bei einem Online-Abschluss beachten?
Genauere Informationen über den Einlagensicherungsfonds bekommen Sie in den Ratgeber-Seiten von FinanceScout24.de.
Grundsätzlich gilt: Der deutsche Einlagensicherungsfonds sichert seit Juli diesen Jahres 100% einer Geldanlage bis zu 50.000 Euro ab. Kunden können zudem schneller und zwar innerhalb von 30 Tagen mit der Rückzahlung des Geldes rechnen.
Wenn Sie Finanzprodukte im Online-Rechner von Financescout24.de vergleichen, sehen Sie auf der ersten Seite Ihrer Vergleichsergebnisse, mit welchen Sicherheiten Sie rechnen können. Achten Sie vor allem darauf, dass ausländische Banken nicht den gesetzlichen Regelungen in Deutschland unterliegen.