Tagesgeld: Sparer erhalten Schadensersatz

Sparer erhalten Schadenersatz

Sparer erhalten Schadensersatz

17.07.2009


Kunden mit Fest- oder Tagesgeldkonto, die von ihrem Bankberater nicht auf die Risiken einer Geldanlage hingewiesen werden, können im Verlustfall Schadensersatz von der Bank verlangen. Ein Urteil des Bundesgerichtshofes vom 14.07.2009 gab zwei Bankkunden recht, die sich falsch beraten fühlten. Konkret bestätigten die Richter, dass Bankberater ihre Kunden darauf hinweisen müssen, ob ihre Geldanlagen durch den deutschen Einlagensicherungsfonds gedeckt sind oder nicht. Und: Bis zu welcher Summe und zu welchen Prozentsätzen wäre ihr Vermögen im Fall einer Bankpleite abgesichert? Das gilt nicht nur für Anlagen bei fremden Banken, sondern etwa auch für Zinspapiere der Bank des Beraters.

 

Urteil gibt Sparern Sicherheit

Damit hat der Bundesgerichtshof ein Urteil des Oberlandesgerichtshofs Dresden in Teilen aufgehoben. Dresden muss jetzt erneut über die Schadensersatzforderungen der beiden Bankkunden entscheiden.

Ein böses Erwachen waren die Bankenpleiten im vergangenen Jahr für viele Privatanleger. Im aktuellen Fall waren die Sparer laut eigener Aussage nicht darauf hingewiesen worden, dass die Dresdner BFI Bank nicht Mitglied des deutschen Einlagensicherungsfonds ist. Sie sollten nur 90% von bis zu 20.000 Euro Anlage erstattet bekommen, nachdem die BFI Bank zahlungsunfähig geworden war.

Die Kläger hatten aber mehr angelegt und auch mehr verloren: Das sei wegen der ungenügenden Beratung nicht ihr eigenes Risiko, meinten die Richter.

Was muss ich bei einem Online-Abschluss beachten?


Genauere Informationen über den Einlagensicherungsfonds bekommen Sie in den Ratgeber-Seiten von FinanceScout24.de.


Grundsätzlich gilt: Der deutsche Einlagensicherungsfonds sichert seit Juli diesen Jahres 100% einer Geldanlage bis zu 50.000 Euro ab. Kunden können zudem schneller und zwar innerhalb von 30 Tagen mit der Rückzahlung des Geldes rechnen.


Wenn Sie Finanzprodukte im Online-Rechner von Financescout24.de vergleichen, sehen Sie auf der ersten Seite Ihrer Vergleichsergebnisse, mit welchen Sicherheiten Sie rechnen können. Achten Sie vor allem darauf, dass ausländische Banken nicht den gesetzlichen Regelungen in Deutschland unterliegen.

 

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