Eine schwere Krankheit oder ein folgenreicher Unfall sind für die Betroffenen oft ein Schock. Wer sich ernsthafte Sorgen um Leben und Gesundheit machen muss, ist froh, wenn er sich zumindest vom anerkannten Spezialisten seiner Wahl behandeln lassen kann. Doch was für viele Privatpatienten selbstverständlich ist, ist bei gesetzlich Versicherten keineswegs der Regelfall. Kassenpatienten überweist der Hausarzt nämlich stets ins nächstgelegene geeignete Krankenhaus. Dort übernimmt der jeweils diensthabende Arzt die Behandlung. Das kann im günstigen Fall der Oberarzt sein, aber auch genauso ein unerfahrener Assistenzarzt. Wer sich lieber einer Spezialklinik als dem regionalen Provinzkrankenhaus anvertrauen möchte und außerdem die Behandlung durch den Chefarzt wünscht, muss für die anfallenden Mehrkosten privat aufkommen. Dazu zählen neben Transport- und Unterbringungskosten auch höhere Arzthonorare. Renommierte Spezialisten berechnen oft ein Vielfaches dessen, was die gesetzlichen Kassen bewilligen würden. Die Kosten für eine OP bewegen sich inklusive Vor- und Nachsorge schnell im fünfstelligen Bereich.
Wer eine private Krankenhauszusatzversicherung abgeschlossen hat, braucht sich um die Rechnung aber nicht zu sorgen. Die private Police erstattet im Rahmen des vertraglich vereinbarten Umfangs die Mehrkosten für die sogenannten Wahlleistungen (Ein- oder Zweibettzimmer, freie Arztwahl). Sogenannte Restkostentarife können darüber hinaus auch die hohen Tagessätze der selbst gewählten Klinik decken und erstatten Arzthonorare in unbegrenzter Höhe.
Unbedingt rechtzeitig abschließen
„Viele Menschen denken erst dann über einen stationären Zusatztarif nach, wenn ihnen durch eine schwere Krankheit der Eltern vor Augen geführt wird, was die Kasse im Ernstfall alles nicht zahlt“, weiß der unabhängige Versicherungsberater Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten, BdV. Das ist oftmals erst mit 40 oder 50 Jahren der Fall. Wer die Police schon früher abschließt, kann jedoch erheblich an Prämie sparen. Die Beiträge richten sich maßgeblich nach Alter und Gesundheitszustand des Kunden. Vorerkrankungen können den Beitrag enorm in die Höhe treiben. Schlimmstenfalls lehnen die Versicherer Risikokunden sogar komplett ab.
Wer sich dagegen frühzeitig um den Vertrag kümmert, genießt lebenslang die Gewissheit, sich jederzeit die beste stationäre Versorgung leisten zu können. Auch Ihren Kindern sichern Sie mit einer Krankenhauszusatzversicherung jederzeit die beste stationäre Versorgung ohne gleichzeitig den finanziellen Ruin der Familie zu riskieren.