Krankenzusatzversicherung: Günstiger Schutz für Studenten
22.02.2009
Nicht nur im Ausland ist eine private Krankenversicherung unerlässlich. Auch beim Thema Zahnersatz, alternative Heilmethoden oder bei schweren Erkrankungen zahlt sich die private Krankenzusatzversicherung aus. Plus für Studenten: In jungen Jahren ist der Schutz noch besonders günstig zu haben.
Zugegeben: Wer mitten im Studium steckt, hat oft anderes im Kopf als ausgerechnet Versicherungen. Doch auf einige Policen können auch Studenten nicht verzichten. Dazu zählt vor allem die persönliche Absicherung für den Krankheitsfall. Bis zum 26sten Geburtstag (Ausnahme Privatpatienten) sind die meisten Studenten über ihre Eltern beitragsfrei bei deren Krankenkasse mitversichert, danach in der Studentischen Krankenversicherung. Hier erheben alle Kassen einen einheitlichen Satz von derzeit rund 50 € pro Monat. Wer darüber hinaus ein paar Euro für seine Gesundheit übrig hat, sollte als gesetzlich versicherter Student seinen Versicherungsschutz privat um ein paar sinnvolle Extras aufstocken. Das kostet nicht viel und kann im Ernstfall eine Menge Geld sparen.
Krankenzusatzversicherungen: Günstiger als ein Glas Wein
Einen leistungsfähigen Ergänzungstarif können Studenten schon für unter fünf Euro pro Monat abschließen. Je nach Tarif beteiligt sich die private Krankenzusatzversicherung an den Kosten für Zahnersatz: Wenn beispielsweise anstatt einer hässlichen Kunststoff- oder Amalgamfüllung lieber ein unauffälliges Inlay gewünscht wird, gewährt die Klasse einen Zuschuss zu Heilmitteln oder Sehhilfen oder zahlt auch dann, wenn nur der Heilpraktiker die hartnäckige Allergie in den Griff kriegt. Die meisten Policen gelten auch für Urlaubsreisen durch die ganze Welt. Wer allerdings zum Studieren oder für ein Praktikum längere Zeit ins Ausland geht, braucht in der Regel einen Zusatzvertrag. Ab einer Reisedauer von mehr als sechs Wochen sollten Sie auf jeden Fall den Versicherungsschutz überprüfen.
Top-Leistungen mit Studenten-Rabatt
Wer Wert auf überdurchschnittliche medizinische Versorgung legt, kann sich bereits als Student für eine private Krankenvollversicherung entscheiden. Viele Unternehmen locken mit günstigen Studententarifen. Erstsemester, die bisher gesetzlich versichert waren, müssen sich dazu binnen drei Monaten ab Immatrikulation bei ihrer Krankenkasse von der Versicherungspflicht befreien lassen. Auch nach Erlöschen der Familienversicherung ist der Ausstieg aus der GKV binnen drei Monaten möglich. Bis zum Examen ist der Weg zurück in die gesetzliche Kasse dann allerdings versperrt. Mit dem ersten Job werden die meisten Studenten aber erst mal wieder zum Kassenpatienten. Wer im Jahr über 48.150 Euro brutto verdient, eine Beamtenlaufbahn einschlägt oder sich selbständig macht, kann sich weiterhin privat versichern.
FinanceScout24.de-Tipp: Private Vorsorge wird immer wichtiger. Investieren Sie am besten schon in jungen Jahren in Ihren persönlichen Gesundheitsschutz. Als Student können Sie eine private Krankenzusatzversicherung schon für unter fünf Euro pro Monat abschließen.
Jeder Euro zählt. Vergleichen Sie deshalb Preise und Leistungen, bevor Sie unterschreiben.
Als Bafög-Empfänger erhalten Sie einen monatlichen Zuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung. Wer knapp bei Kasse ist, kann sich unter bestimmten Umständen auch von den Zuzahlungen für Medikamente befreien lassen. Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse.