1. Immobilienfinanzierung: Auf was Sie achten müssen
Die Bauzinsen sind noch immer so niedrig wie nie zuvor. Der DGZF-Zinssatz für 10-jährige Pfandbriefe, der die Basis für die Entwicklung der Baugeldzinsen ist, hat den niedrigsten Wert seit Start im Jahr 1980 erreicht. Eigentlich die ideale Zeit, um ein Eigenheim zu finanzieren. Dennoch ist Wohneigentum in Deutschland relativ wenig verbreitet. Zu wenig Eigenkapital und die bis vor kurzem unsichere Wirtschaftslage sind häufig genannte Gründe, warum von größeren Investitionen eher die Finger gelassen werden. Indes könnte man meinen, schlechte Zeiten regen zum Träumen an, denn die Wünsche der Deutschen scheinen im Gegensatz dazu recht üppig: Laut einer Umfrage von TNS Infratest und der Commerzbank wünschen sich sieben von zehn Deutschen ein freistehendes Einfamilienhaus, vorzugsweise auf dem Land, gefolgt von der Lage am Stadtrand. Reihenhäuser stehen dabei an letzter Stelle - ein glänzender Neubau muss es aber auch nicht sein: Für 62 Prozent der Befragten reicht die Übernahme einer bestehenden Immobilie vollkommen aus.
Ob Eigentumswohnung oder Haus, ob mietfreies Wohnen im Alter oder Vermögensaufbau - eine Immobilie ist gerade jetzt eine Investition, die sich langfristig auszahlt. Doch ein weiterer Grund hemmt viele Deutsche vor dem großen Lebensschritt - das Thema Baufinanzierung an sich scheint für viele wie ein Irrgarten: Laut einer Befragung des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung ist das Wissen der Deutschen zum Thema Baufinanzierung ziemlich lückenhaft. Im Schnitt konnte nur jeder 15. Teilnehmer gerade mal zwei Drittel der gestellten Fragen richtig beantworten. Kein Wunder also, dass aus einem gedachten Irrgarten auch viele Irrwege entstehen. Doch dem kann Abhilfe geschafft werden - FinanceScout24 zeigt Ihnen, was bei der Immobilienfinanzierung wichtig ist und klärt Sie über mögliche Fehleinschätzungen auf: