Möchte ein Kreditnehmer ein bestehendes Darlehen durch ein neues ersetzen, dann nennt man dies im Bereich der Baufinanzierung Ablösung. Oftmals spricht man auch von einer Umschuldung. Vom Prinzip her werden dann kürzere – und zinsteurere – Darlehensformen in langfristigere – und zinsgüntigere – Darlehensformen umgewandelt. Das passiert beispielsweise, wenn der Inhaber eines Girokontos nicht mehr länger den sehr teuren Überziehungskredit verwenden will und deshalb zur Umschuldung einen Ratenkredit beantragt.
Im Bereich der Baufinanzierung ist ein weiterer wichtiger Umschuldungstermin der Zeitpunkt, an dem die Zinsbindung ausläuft, sprich: der Darlehensvertrag beendet ist. Nur in seltenen Fällen nämlich läuft das typische Annuitätendarlehen tatsächlich über etwa 30 Jahre, in der Regel endet es nach zehn Jahren. Ein neues Darlehen muss dann her, weshalb man auch von einer Ablösung spricht.