Altersarmut bezeichnet die finanziellen Verhältnisse von älteren Menschen, deren Rente zu gering ist, um die Lebenshaltungskosten abzudecken und die den Weg zum Sozialamt vermeiden. Die Leistungsfähigkeit eines Alterssicherungssystems wird grundsätzlich daran gemessen, wie gut es der Altersarmut entgegentreten kann. Mit der Grundsicherung, einer beitragsunabhängigen Leistung, die jeder beantragen kann, der älter als 65 oder dauerhaft erwerbsgemindert ist, soll diesem Risiko zusätzlich zum regulären Rentensystem begegnet werden.