Damit bei der Neuausgabe, der Emission, von Aktien ein realistischer Preis für die Aktie ermittelt wird, wird das angelsächsische Bookbuilding-Verfahren angewandt. Es wird auch in Deutschland verwendet. Dabei erkundet eine Gruppe von Banken zunächst das Interesse von institutionellen Anlegern an der Aktie. Diese geben Preisangebote ab, aus denen eine Preisspanne ermittelt wird. Dann geht es auf Werbetour an den Finanzmärkten. Das eigentliche Bookbuilding besteht aus den Orderwünschen von institutionellen und privaten Anlegern. Daraus wird schließlich der Emissionspreis ermittelt.