In der KFZ-Versicherung gibt es verschiedene Rabattformen, mit denen die Prämie gesenkt werden kann. Die meisten Versicherer bieten auch einen Fahrerkreisrabatt. Hier wird bei der Prämienberechnung berücksichtigt, wenn nur bestimmte Fahrergruppen das versicherte Auto fahren, wie zum Beispiel nur der Versicherungsnehmer und sein Partner.
Ein weiteres Kriterium ist das Alter der Fahrer, liegt dies unter 23, wird die Prämie stark erhöht, weil diese Fahrer ein besonders hohes Risiko darstellen. Meistens wird auch noch das Geschlecht des Fahrers berücksichtigt, so zahlt ein junger Fahrer weiblichen Geschlechts eine erkennbar niedrigere Prämie als ein junger Fahrer männlichen Geschlechts. Die Aufschläge für junge Fahrer betragen je nach Gesellschaft bis zu 50% der Gesamtprämie. Viele Versicherer rabattieren ebenfalls, wenn nur ein bestimmter, vorher festgelegter Personenkreis mit dem versicherten Fahrzeug fährt, neben Versicherungsnehmer und Partner kann das zum Beispiel auch die komplette Familie des Versicherungsnehmers sein.
Ändert sich etwas an den Fahrern, ändert sich auch der Fahrerkreisrabatt. Das muss dem Versicherer unbedingt mitgeteilt werden, ansonsten drohen Vertragsstrafen oder im Schadenfalle Regressforderungen des Versicherers. Anders als bei der Kilometerleistung bestehen die Versicherer beim Fahrerkreisrabatt auch auf eine Einhaltung der festgelegten Fahrer. Es gibt allerdings einige Ausnahmen, bei denen der Fahrerkreisrabatt bestehen bleibt, auch wenn ein anderer Fahrer das Fahrzeug bewegt. Das ist zum Beispiel bei Notfahrten ins Krankenhaus der Fall oder wenn ein potentieller Käufer eine Probefahrt mit dem Wagen macht, außerdem wenn ein Mitarbeiter einer Werkstatt den Wagen aus Testgründen fährt.