Damit einzelne Wertpapiere nicht teuer und risikoreich versendet und verwahrt werden müssen, haben sich spezielle Wertpapiersammelbanken gebildet. Sie verwahren für die Banken und deren Kunden die Wertpapiere. Dieses Prinzip nennt man Girosammelverwahrung. Das hat den Vorteil, dass beim Verkauf und Ankauf die Wertpapierurkunden nicht bewegt werden müssen, es sich also um eine stücklose Umbuchung handelt. Dadurch sind die Kosten niedriger, als wenn die Bank die Urkunden tatsächlich im Tresor aufbewahrt.