Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Aufgabe, seine Mitglieder bei vorübergehenden Zahlungsbilanzproblemem mit Währungskrediten zu unterstützen. In Bezug auf die Wechselkurse nimmt der Fonds eine kontrollierende Funktion wahr und soll Wechselkursmanipulationen der Mitgliedsländer verhindern.Um die Arbeit des IWF zu ermöglichen, legen die Mitgliedsstaaten Pflichteinlagen ein. Hinzu kommen Sonderbeiträge einiger Länder, die sich im Zehner-Club zusammenfassen. Hat nun ein Mitgliedsstaat Schwierigkeiten, dann kann er automatisch 25 Prozent seiner Pflichteinlage als Kredit beanspruchen. Gebunden an teilweise harte Auflagen können zusätzlich weitere Kredite aufgenommen werden.