Die Neuregelung des Bundestages bezieht sich auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2000, das den Vorrang erneuerbarer Energien vor fossilen Energieträgern fördern soll. Durch die Nutzung der erneuerbaren Energien entstehen den Anbietern in der Anfangsphase allerdings Mehrkosten. Sie wurden bisher über ein kompliziertes Abrechnungssystem ausgeglichen, damit den Anbietern keine Wettbewerbsnachteile entstehen. Diese Kosten werden jetzt nur noch finanziell ausgeglichen und dadurch auch besser transparent gemacht. Das sieht der Stromkunde direkt auf der Rechnung und kann dadurch leichter verstehen, wie sich der Strompreis zusammensetzt.
EEG: das Erfolgsmodell Deutschlands
Das deutsche EEG wurde zum Exportschlager: Schon 47 Staaten weltweit übernahmen es in die eigene Gesetzgebung. Das Prinzip ist einfach: Alle Unternehmen, die Wasserkraft, Deponie-, Klär- oder Grubengas, Biomasse oder Windenergie zur Erzeugung von Strom nützen, werden von der Bundesregierung finanziell unterstützt. Die Mehrkosten werden in den Anfangsjahren ausgeglichen, bisher durch ein kompliziertes System, jetzt rein finanziell.
Laut der Vorsitzenden der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Hildegard Müller bedeutet die Verordnung für die Stromanbieter: „Planungssicherheit, Effizienzsteigerungen und damit Kosteneinsparungen. So steht auch mehr Geld für Investitionen zur Verfügung“.
Transparenz auch beim Stromvergleich
Wenn man sich beim Stromvergleich neben dem Strompreis auch für die umweltschützende Erzeugung des Stroms interessiert, kann man sich beim Rechnen einen schnellen Überblick verschaffen. In unserem Financescout24 Stromrechner erhalten Sie mit einem Klick die auf ihre Wünsche optimierten Ergebnisse des Angebotsvergleichs. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, sich über den Stromanbieter und den speziellen Stromtarif gründlich zu informieren und die Unterlagen anzufordern.
Unser Tipp: Sie sollten immer auf die allgemein anerkannten Prüfsiegel achten.