1. Wer kann den Stromversorger wechseln?
Jeder hat das Recht, den Stromanbieter zu wechseln, egal ob der Kunde Eigentümer oder Mieter seiner Wohnung ist. Voraussetzung ist nur, dass der Kunde selbst der Vertragspartner ist und seine Wohnung einen eigenen Stromzähler hat. Beim Wechseln sollte man auch die Kündigungsfrist seines alten Vertrages berücksichtigen, die zwischen sechs und acht Wochen variiert.
2. Wie finde ich die besten Stromangebote?
Ein Stromanbieter-Wechsel ist einfach und ohne Risiko möglich. Hilfe beim Anbieter-Wechsel bietet am schnellsten ein Online-Vergleich. Die günstigsten Stromanbieter können Sie mit unserem Financescout24-Stromrechner ermitteln: Geben Sie einfach Postleitzahl und Jahresverbrauch ein. Wer die letzte Stromrechnung greifbar hat, entnimmt daraus den Wert und kann sofort vergleichen. Wer nicht, kann sich an folgende Richtwerte halten:
Single-Haushalt: 1.500 kWh/Jahr
Paar-Haushalt: 2.800 kWh/Jahr
Familien mit einem Kind: 4.000 kWh/Jahr
Familien mit zwei oder mehr Kindern: 6.000 kWh/Jahr
3. Wie funktioniert der Anbieterwechsel?
Zuerst finden Sie in der Schnellübersicht von FinanceScout24 mit wenigen Klicks das günstigste Stromangebot in Ihrer Region. Dann lassen Sie sich die Unterlagen des neuen Stromversorgers zuschicken, der für Sie ermittelt wurde. Die unterschriebenen Unterlagen senden Sie zurück an den neuen Stromanbieter, er übernimmt für Sie ohne Extra-Gebühr alle Formalitäten mit dem alten Versorger.
Wer bis zum 10. eines Monats seinen neuen Vertrag abschließt, kann zu Beginn des übernächsten Monats damit rechnen, die Leistungen des neuen Anbieters in Anspruch nehmen zu können. Der Kunde muss den Stromzähler nicht austauschen und so gehen keinerlei Risiken ein. .
4. Worauf muss man beim Stromvergleich besonders achten?
Es kann sein, dass einige Stromanbieter eine Preisgarantie anbieten, die bei Preissteigerungen für den Kunden vorteilhaft sind. Aber man sollte darauf achten, dass im Gegenzug auch Preissenkungen unter Umständen nicht an die Kunden weitergegeben werden - was sich nachteilig auf den Verbraucher auswirkt.
FinanceScout24-Tipp: Man sollte ein Sonderkündigungsrecht im Fall von Preissteigerungen oder Preissenkungen vereinbaren.
5. Bleiben Sie flexibel!
Was die Laufzeiten betrifft, ist es zu empfehlen, sich als Kunde nicht länger als 12 Monate an den neuen Stromanbieter zu binden. Der Grund ist einfach: je kürzer die Vertragsbindung ist, umso flexibler bleibt der Kunde. Auch die Kündigungsfrist sollte nicht länger als drei Monate betragen.
6. Kann beim Wechsel der Strom ausfallen?
Ein Stromausfall kann beim Stromanbieter-Wechsel nicht passieren. Alle Stromanbieter sind gesetzlich dazu verpflichtet, jeden Kunden mit Strom zu versorgen - auch, wenn sie nicht mehr Vertragspartner sind.
Nur weil Sie gekündigt haben, darf der Anbieter den Strom nicht einfach abschalten. Außerdem beziehen Sie Ihren Strom weiterhin direkt vom Stromversorger ihrer Region. Der neue Anbieter schleust lediglich die von Ihnen benötigten Kilowattstunden in das schon bestehende Netz und zahlt dem lokalen Versorger dafür eine Durchleitungsgebühr.