Bis 2020 soll der intelligente Stromzähler in 80 Prozent der deutschen Haushalte seinen alten mechanischen Bruder ablösen. Ein strafferer Zeitplan wäre vermutlich schon aus Kostengründen nicht möglich, denn mit knapp 50 Millionen Zählstellen und etwa 100 Euro pro Zähler fasst allein schon die Zählerinfrastruktur gut fünf Milliarden Euro. Hierbei allerdings noch nicht mit eingerechnet sind die erforderlichen IT- und Kommunikationssysteme: Von Silvester wissen wir bereits, was passiert, wenn ganz Deutschland gleichzeitig die Mobilfunknetze belegt. Da der elektronische Stromzähler seine Daten zu einem großen Teil ebenfalls über Mobilfunknetze versendet, wäre hier folglich ein dringender Ausbau nötig.