Berufsunfähigkeitsversicherung

Finanziellen Absturz vermeiden

Finanziellen Absturz vermeiden

21.06.2008

Jeder vierte Arbeitnehmer wird vor der Rente berufsunfähig. Oft droht dann der finanzielle Absturz. Auf den Staat kann man sich in diesem Falle nicht mehr verlassen. Folglich ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung ein absolutes Muss.

Drei von vier Deutschen spielen Roulette mit Ihrer finanziellen Absicherung. Nicht einmal jeder vierte Deutsche hat sich für eine Berufsunfähigkeit abgesichert. Und das, obwohl etwa jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Angestellte vor dem Erreichen des Rentenalters berufsunfähig wird. Durch die Rente mit 67 fallen diese Zahlen noch gravierender aus. Berufsunfähig ist, wer nach medizinischem Befund in dem bisher ausgeübten Beruf auf Dauer zu mehr als 50 Prozent erwerbsunfähig ist. Dabei sind keineswegs Unfälle die Hauptursache der Berufsunfähigkeit, sondern zu mehr als 90 Prozent Krankheiten. Diese können jeden treffen. Um dann die schwerwiegenden finanziellen Einbußen abzumildern, ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung unverzichtbar. Wer sie hat, ist im Leistungsfall eine monatliche Rente für die vereinbarte Laufzeit sicher, sodass er von Hartz IV verschont bleibt.

 

Nicht den Bock zum Gärtner machen


Die Unterstützung bei Berufsunfähigkeit von Vater Staat ist dürftig. Die staatliche Erwerbsunfähigkeitsrente wurde 2001 durch die weitaus niedrigere Erwerbsminderungsrente ersetzt. Und die kann bei weitem nicht mit der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung mithalten. Denn bei der Erwerbsminderungsrente ist nicht der ausgeübte Beruf ausschlaggebend, sondern die Fähigkeit, irgendeinen Beruf ausüben zu können.

 

Ausbildung, Beruf und Lebensumstände werden von staatlicher Seite aus nicht mehr berücksichtigt. So erhält der Ingenieur keine staatliche Rente, wenn er noch als Nachtportier arbeiten könnte. Ausnahme: Für alle vor 1961 Geborenen gilt nach wie vor Berufsschutz. Die Erwerbsminderungsrente wird aber nur dann voll ausgezahlt, wenn eine Person keine 3 Stunden am Tag arbeiten kann. Können 3 bis 6 Stunden am Tag gearbeitet werden, ist die halbe staatliche Erwerbsminderungsrente fällig.

 

Das funktioniert bei der privaten Berufsunfähigkeitsrente nicht. Wenn der Versicherte seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann, unabhängig davon, ob er eine andere Tätigkeit ausüben könnte, erhält er die vertraglich vereinbarte Rente. Wichtig hierbei: Der Versicherte sollte darauf achten, dass im Versicherungsvertrag ein Verzicht auf die so genannte abstrakte Verweisung enthalten ist. Sonst ist auch hier eine Verweisung auf einen anderen Beruf möglich – aber nur, wenn dieser mit der Ausbildung und dem bisherigen Gehalt des Versicherten vergleichbar ist.

 

 

Aber nicht nur Berufstätige sollten eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, sondern jeder im erwerbsfähigen Alter. Insbesondere jüngere Menschen, die nicht über eine ausreichende Grundabsicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung verfügen, brauchen sie, um nicht durch Unfall oder Krankheit zum Sozialhilfefall zu werden.

 

Ohnehin erhalten junge Versicherungsnehmer die günstigsten Konditionen. Daher sollten sich auch Auszubildende und Studenten frühzeitig versichern. Aber auch Hausfrauen und -männer benötigen eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn sie erbringen Leistungen, die ansonsten teuer eingekauft werden müssten.


 
Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ist nicht jeder Kunde gern gesehen. Wer beim obligatorischen Gesundheitscheck schlecht abschneidet, nicht mehr der Jüngste ist oder einen körperlich belastenden Beruf hat, muss mit einem Risikoaufschlag oder gar einer Ablehnung rechnen. Denn die Versicherer sind nicht gezwungen, jeden Antragsteller anzunehmen. Gute Karten hat, wer jung und gesund ist. Wer dann auch noch einen ungefährlichen Beruf ausübt, dem ist ein Top-Tarif sicher. Schlecht beraten ist allerdings, wer bei den Gesundheitsfragen die Unwahrheit sagt, denn dadurch wird der Versicherungsschutz gefährdet. Auf die ärztliche Schweigepflicht kann man sich jedenfalls nicht verlassen. Mit der Unterschrift unter den Versicherungsvertrag wird diese aufgehoben.


 
Vertrauen ist gut, vergleichen ist besser


 
Vorsicht vor Versicherungsvertretern, die Lücken im Versicherungsschutz konstatieren und zu einem schnellen Vertragsabschluss drängen. "Tatsächlich sind viele Verbraucher im Bereich der Berufsunfähigkeit nicht ausreichend abgesichert“, bestätigt Erk Schaarschmidt von der Verbraucherzentrale Brandenburg, warnt jedoch vor übereilten Entscheidungen: "Unter Druck abgeschlossene Verträge sind meistens zu teuer und schaffen auch nicht immer den vorgegaukelten Schutz."

 

In der Tat: Die Preisunterschiede sind enorm. Daher sollte man sich Zeit nehmen, um Angebote sorgfältig zu prüfen und Tarife zu vergleichen. Bei FinanceScout24 können Sie den für Sie optimalen Berufsunfähigkeits-Schutz herausfiltern.

 

Eine Berufsunfähigkeits- versicherung sichert Ihren Lebensstandard.

 

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