Noch immer wird das Risiko unterschätzt. Fast jeder vierte Arbeitnehmer wird vor dem Erreichen des Rentenalters berufsunfähig – oft ohne ausreichenden staatlichen Rentenanspruch oder nennenswerte Ersparnisse. Dabei sind nicht einmal Unfälle die Hauptursache der Berufsunfähigkeit, sondern zu mehr als 90 Prozent Krankheiten. Die können jeden treffen. Um dann die schwerwiegenden finanziellen Einbußen abzumildern, ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung unverzichtbar. Wer sie hat, dem ist im Leistungsfall eine monatliche Rente für die vereinbarte Laufzeit sicher, sodass er von Hartz IV verschont bleibt.
Berufsunfähigkeitsversicherung schützt vor dem finanziellen Absturz
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV) schützt im Ernstfall vor dem finanziellen Absturz. Eigentlich ist sie unverzichtbar, aber: „Fast 90 Prozent aller Haushalte haben keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen“, weiß Versicherungsberater Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten (BdV). Zugegeben, eine BUV ist häufig nicht ganz billig, doch der Verzicht auf diesen elementaren Schutz kommt Betroffene weitaus teurer zu stehen.
Absicherung mit „Gewinn“
Dabei muss es gar nicht immer teuer sein. Denn eine vernünftige Absicherung ist durchaus auch mit Gewinn denkbar. Möglich macht das beispielsweise die Allianz Berufsunfähigkeitsvorsorge Invest. Diese Versicherung kombiniert den Schutz vor Berufsunfähigkeit mit einer Fondsanlage. Das Prinzip ist einfach. Die Versicherten zahlen über einen vereinbarten Zeitraum monatlich einen Betrag in eine selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung ein, deren Überschüsse nicht direkt mit dem Beitrag verrechnet werden. Diese werden stattdessen in Aktienfonds investiert, die zum großen Teil frei wählbar sind – dazu noch ohne Ausgabeaufschlag. Tritt keine Berufsunfähigkeit ein, kann der Versicherte dann eine Auszahlung des gesammelten Kapitals erwarten.
Das rechnet sich. Schließt beispielsweise ein 30jähriger Mann eine Versicherung ab, die ihm im Falle einer Berufsunfähigkeit ein monatliches Einkommen von 1000 Euro garantiert, kostet ihn dies im Monat etwas mehr als 41 Euro. Nach 30 Jahren addieren sich alle Beiträge zu einer Gesamtsumme von 14.781 Euro. Entwickeln sich die Fonds in diesem Zeitraum mit einer Performance von rund acht Prozent, dann hat das Depot nach 30 Jahren einen Wert von mehr als 23.000 Euro. Das bedeutet, der Versicherte bekommt nicht nur alle seine Beiträge wieder, sondern erhält deutlich mehr zurück, als er eingezahlt hat. Und ist die ganze Zeit auch noch gegen eine eventuelle Berufsunfähigkeit versichert.
Vorteil Steuerfreiheit mit Garantie durch den Finanzminister
Weiterer Clou der Konstruktion: Entscheidet sich der Versicherte am Ende der Laufzeit für eine Kapitalzahlung, dann muss er dafür keine Einkommenssteuer bezahlen. Grund: Die Zahlung ist keine Leistung aus einer Kapitalversicherung mit Sparanteil oder eine Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht. Eine Steuerfreiheit, die das Finanzministerium schon Ende Dezember 2005 schriftlich zugesagt hat.