Altersvorsorge Beamte

Riester-Rente - Altersvorsorge für Beamte

13.05.2006

Beamte erhalten keine Rente, aber eine staatliche Pension. Doch auch hier spart der Staat. Deshalb wird eine private Vorsorge auch für Staatsdiener immer wichtiger.

Immer mehr wird auch an den Beamtenbezügen im Ruhestand gekürzt: Sie betragen künftig nur noch 71,75 Prozent der letzten Dienstbezüge. Die 900.000 Ruhestandsbeamten müssen so schon jetzt oft erhebliche Einbußen in Kauf nehmen. Und: „Mit Ausnahme einiger weniger Länder haben die Dienstherren für die Versorgung ihrer Beamten keine Rücklagen gebildet“, so Achim Hoffmann, Direktor für den Bereich Öffentlichen Dienst bei der BBBank.

Und die Zahl der Beamten im Ruhestand steigt weiter. „Dies wird die Versorgungslasten enorm ansteigen lassen und auf eine solche Situation sind die öffentlichen Haushalte nicht wirklich vorbereitet“, kommentiert Hoffmann.

Private Altersvorsorge ist wichtig


Vor diesem Hintergrund sinkender Pensionen wird die private Altersvorsorge auch für Staatsdiener immer wichtiger. Beamte können dabei in die so genannte Riesterrente investieren. Alexander Schrader, Geschäftsführer beim dbb Vorsorgewerk: „Riestern kann man auch mit kleinen Beträgen. Schon mit 15 Euro im Monat lassen sich stattliche Rentenzahlungen erwirtschaften. Und es ist kein Problem, die Beträge später aufzustocken.“ Die staatlichen Zulagen fallen üppig aus: Maximal 114 Euro erhält ein Riester-Sparer generell als Grundzulage für seine Einlagen in den Jahren 2006 und 2007. Im darauf folgenden Jahr steigert sich diese dann noch einmal auf 154 Euro. Zudem gibt es pro Kind 138 Euro. Ab 2008 werden hier 185 Euro gezahlt, für Kinder die nach dem 1. Januar 2008 geboren werden, sind 300 Euro pro Jahr geplant. Voraussetzung dafür ist, dass Beamte in den beiden kommenden Jahren drei Prozent ihres Bruttojahresgehaltes und vier Prozent in 2008 einzahlen. Hier sind maximal 1.575 bzw. 2.100 Euro gefordert. Interessant dabei: Vom Eigenanteil wird die Zulage wiederum abgezogen, so dass insbesondere Geringverdienende und Familien mit Kindern oft mit wenigen Euro eine stattliche Zulage erhalten können. Besser Verdienende profitieren von attraktiven Steuerersparnissen.

 

Eine weitere Möglichkeit: die so genannte Rürup-Rente, auch Basisrente genannt: „Auch die Möglichkeiten der so genannten Basisrente können attraktiv sein, wenn man beispielsweise derzeitiges Vermögen in eine zukünftige Rentenzahlung umschichtet“, erläutert Schrader. „Dadurch spart man dann kräftig Steuern. 

 

Neben diesen steuerlich geförderten Möglichkeiten der Altersvorsorge – hier ist in der Riester-Rente eine Wahl zwischen zertifiziertem Banksparplan, Rentenversicherung oder Investmentfonds möglich – sind natürlich auch weitere Anlageformen vorhanden: beispielsweise eine fondsgebundene Rentenversicherung, freie Banksparpläne oder Kapitallebensversicherungen.

 

Mit einer Riester-Rente sichern Sie sich die volle staatliche Zulage.

 

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