Kleiner Sturz mit großen Folgen
Wer am Wochenende mit der Hand ins Schneideblatt des Rasenmähers gerät, von der Leiter fällt oder Holzsplitter ins Auge bekommt, kann sich von der gesetzlichen Unfallversicherung keine Hilfe erwarten. Denn die versichert nur Unfälle am Arbeitsplatz oder auf dem Weg zur Arbeit.
Einige Tage Verdienstausfall bringen Arbeitnehmer durch die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall noch nicht in finanzielle Schwierigkeiten. Aber schon ein längerer Krankenhausaufenthalt kann ohne Krankenhaustagegeld zum finanziellen Drahtseilakt werden.
Als Bäcker, Musiker oder Physiotherapeut sind die eigenen Hände das wichtigste Kapital - vielleicht das wichtigste für eine ganze Familie. Ein verlorener Daumen kann das berufliche Aus bedeuten. Aber nicht nur der Ausfall des Hauptverdieners bringt die ganze Familie in eine schwierige Lage. Auch Hausfrauen profitieren nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung. Und die meisten Unfälle passieren gerade im Haushalt.
Gartenarbeit und Heimwerker – alle sechs Sekunden ein Unfall
Mehr als 800 Heimwerker-Unfälle passieren pro Tag, hat die Aktion DAS SICHERE HAUS ermittelt. Geschäftsführerin Susanne Woelk weist daraufhin, dass viele Unfälle vermeidbar wären: "Die meisten Heimwerkerunfälle passieren mit Kreissägen und Bohrmaschinen, gefolgt von Stürzen von Leitern, Treppen oder Dächern. Leider sind auch Konzentrationsschwäche, fehlende Schutzkleidung oder körperliche Überanstrengung oft eine Ursache für einen schweren Sturz."
Nach einer Statistik der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin passiert bei Heim- und Freizeitaktivitäten alle sechs Sekunden ein Unfall – eine gewaltige Zahl.
Daher gehören eine Schutzbrille, Gehörschutz, Schutzhandschuhe und Atemschutz zu jedem Werkzeugkasten. Schutzeinrichtungen an Geräten dürfen auf keinen Fall abmontiert werden und wirklich sicher steht man nur auf einer Sicherheitsleiter, nicht auf einem Stuhl. Trotz aller Vorsicht: Jeder Unfall lässt sich nicht vermeiden. Eine gute Unfallversicherung beruhigt.
Die richtige Versicherung
Eine private Unfallversicherung hilft nicht nur, kurzfristigere Verdienstausfälle zu überbrücken oder Mehrkosten abzufangen. Sie bietet umfangreichen Schutz bei langfristiger Invalidität. Wer nach einer Verletzung dauerhaft eingeschränkt ist, braucht trotz teurer Kuren oder Reha-Maßnahmen unter Umständen eine Haushaltshilfe oder Umbauten - für den normalen Geldbeutel kaum zu finanzieren.
Was Sie nach einem Unglücksfall von Ihrer Versicherung ausgezahlt bekommen, richtet sich zum einen danach, welche Versicherungssumme und Progression sie vereinbart haben, zum anderen nach Art und Schwere der Verletzung. Für die Einordnung der Verletzung haben die Versicherungsgesellschaften entsprechende Tabellen. Obwohl es eine Empfehlung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherer zur so genannten Gliedertaxe gibt, bewerten einzelnen Versicherungsgesellschaften die Invaliditätsgrade für die einzelnen Körperteile unterschiedlich. Ein sorgfältiger Leistungsvergleich, zum Beispiel im FinanceScout24.de-Vergleichsrechner vor Abschluss macht im Schadensfall also den entscheidenden Unterschied. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass die Gliedertaxe speziell zu Ihrem Berufsbild passt.
Bei Financescout24.de können Sie mit wenigen Klicks ermitteln, welche Versicherung für Sie in Frage kommt. Anschließend bietet eine leicht verständliche Vergleichstabelle schnellen Überblick über die einzelnen Leistungen. Individuell können sie beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung auch Genesungsgeld oder Unfall-Tagegeld für Selbständige vertraglich vereinbaren.