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Neuer 20-Euro-Schein wird fälschungssicherer

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 21.11.2015

Ab Ende November wird ein neuer 20-Euro-Schein ausgegeben, der besonders fälschungssicher sein soll. Damit wird auf die kontinuierlich steigenden Falschgeldzahlen in den vergangenen Jahren reagiert. Neben der höheren Sicherheit bildet der neue Schein auch aktuellere Entwicklungen innerhalb der EU und der Eurozone ab.

Wer Geld von seinem Girokonto abhebt, könnte demnächst den neuen 20-Euro-Schein erhalten, der ab dem 25. November ausgegeben wird. Wie die „Welt“ berichtet, ist er mit einem besonderen Sicherheitsmerkmal ausgestattet, über das bisher noch keine andere Euro-Note verfügt und das bislang noch nie bei größeren Serien von Banknoten verwendet wurde. Es wurde als Reaktion auf die steigenden Umlaufzahlen von Falschgeld integriert. Insgesamt wurden 4,3 Milliarden neue Zwanziger gedruckt. Die 3,3 Milliarden 20-Euro-Scheine, die aktuell in Umlauf sind, behalten allerdings ihre Gültigkeit.

Neuartiges Fenster soll Falschgeld verhindern

Das spezielle Sicherheitsmerkmal besteht in einem Fenster auf der Vorderseite. Sobald man den 20-Euro-Schein gegen das Licht betrachtet, wird das Fenster durchsichtig und es erscheint ein Porträt der Europa. Das Merkmal gilt als extrem fälschungssicher und soll die Herstellung von Falschgeld erheblich erschweren. Die bisherigen Sicherheitsmerkmale wie zum Beispiel der Farbwechsel bei der Wertzahl bleiben zusätzlich erhalten. Mit dieser Maßnahme wird auf die steigenden Zahlen von Falschgeld reagiert: Allein in Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2015 rund 50.500 gefälschte Banknoten entdeckt, dies markiert eine Zunahme von rund einem Drittel zum vorangegangenen Halbjahr. Am häufigsten wurde dabei nach Informationen der Bundesbank der 20-Euro-Schein gefälscht.

Was sich sonst noch beim 20-Euro-Schein ändert

Die grafische Gestaltung ist dem aktuellen 20-Euro-Schein nachempfunden. Allerdings wird der „Euro“-Schriftzug neben lateinischen und griechischen nun auch in kyrillischen Buchstaben aufgedruckt sein. Grund hierfür ist der EU-Beitritt Bulgariens 2007: Auch wenn das Land nicht zur Euro-Zone gehört, soll die Landessprache, die durch den Beitritt zu einer der Amtssprachen der EU wurde, auf der Banknote vertreten sein. Auf der Landkarte auf der Rückseite des neuen 20-Euro-Scheins werden zusätzlich  Malta und Zypern abgebildet sein, die inzwischen Mitglieder der Euro-Zone geworden sind.

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