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2015: Optimistische Konjunkturprognose lag richtig

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 21.12.2015

Experten mit einer positiven Konjunkturprognose für 2015 haben Recht behalten: Die deutsche Wirtschaft hat sich positiv entwickelt, unter anderem kam es zu einem Konsumaufschwung durch fallende Energiepreise und die Einführung des Mindestlohns. Die „Süddeutsche Zeitung“ hat analysiert, welche Ökonomen besonders genau prognostiziert haben.

Laut der „Süddeutschen Zeitung“ lagen Experten mit einer optimistischen Konjunkturprognose für 2015 richtig. Dabei gab es vor Jahresbeginn durchaus viele besorgte Ökonomen, die unter anderem wegen der Einführung des Mindestlohns eine schwächelnde Wirtschaft befürchteten.

Optimistische Konjunkturprognose klar erfüllt

Doch die Pessimisten lagen falsch – inzwischen ist klar, dass die Konjunktur sich 2015 positiv entwickelt hat. Diejenigen unter den Ökonomen, die einen Konsumaufschwung vorhergesagt hatten, haben also Recht behalten. Gründe hierfür sind die stark gefallenen Energiepreise und die Tatsache, dass viele Menschen durch den Mindestlohn im laufenden Jahr mehr Geld auf ihrem Girokonto hatten als zuvor. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist 2015 um rund 1,7 Prozent gewachsen und hat damit die beste Wachstumsrate seit 2011 erreicht. Zahlreiche Experten waren lediglich von einem Wachstum von einem Prozent ausgegangen. Die deutschen Exporte sind gestiegen und die Firmen im Land zeigten sich investitionsbereiter als 2014. Zudem stieg das verfügbare Einkommen der Verbraucher um knapp drei Prozent und die Inflation fiel sehr gering aus. So kam es zu einem Konsumanstieg von zwei Prozent, der die Prognosen der meisten Ökonomen überstieg.

Konjunkturprognosen von Experten genauer als Regierungsprognose

Eine Auswertung der „Süddeutschen Zeitung“ von 50 Prognosen ergab, dass Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, die Wirtschaftslage am genauesten vorausgesagt hat. Dicht gefolgt wird er von Stefan Kooths, der das Prognosezentrum des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) leitet und dem Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn. Die Bundesregierung landete mit ihrer Prognose hingegen nur auf dem 15. Platz, der Internationale Währungsfonds (IWF) auf Rang 17. Die Bundesbank und die EU-Kommission konnten sich sogar nur auf Plätzen jenseits der 40 positionieren. Als Kriterien wurden bei der Auswertung die Voraussage des Bruttoinlandsprodukts, der Konsumentwicklung, des Exports und der Investitionen herangezogen.

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