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Anleger mit Aktien erzielten 2015 höchste Renditen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 14.01.2016

Hohe Renditen waren im vergangenen Jahr trotz Kursschwankungen vor allem mit Aktien zu erzielen, auf Platz zwei liegt mit deutlichem Abstand die Geldanlage in Gold. Wenn Anleger stattdessen in erster Linie auf Sicherheit durch festverzinsliche Anlagen setzten, waren die Erträge hingegen sehr schmal.

Besonders hohe Renditen konnten Anleger 2015 mit deutschen Aktien erzielen. Laut Bankenverband waren hier Zuwächse von durchschnittlich fünf Prozent möglich. Anleger, die sich auf Sparbriefe oder Termin- und Spareinlagen konzentrierten, konnten dagegen nur sehr niedrige Renditen verzeichnen

Aktien bringen den größten Erfolg für Anleger

Trotz des Börseneinbruchs am Jahresanfang waren Aktien 2015 die Anlageform, die die höchsten Renditen brachte. Wer 10.000 Euro in DAX-Werte investierte, konnte innerhalb eines Jahres ein Plus von 530 Euro erzielen – so viel wie mit keiner anderen Geldanlage im vergangenen Jahr. Laut Bankenverband zeigen gerade die Kursschwankungen, dass Aktien als langfristige Anlage zu betrachten sind, sodass kurzzeitige Verluste im Depot wieder ausgeglichen werden können. Mit einer Rendite von durchschnittlich fünf Prozent konnten Anleger 2015 mit Aktien mehr Gewinne erzielen als im Vorjahr, wo es nur Renditen von durchschnittlich vier Prozent gab.

Sichere Anlagen bringen kaum Renditen

Trotz fallendem Goldpreis war bei dem Edelmetall mit einer Anlagesumme von 10.000 Euro im vergangenen Jahr ein Gewinn von immerhin 100 Euro möglich, das entspricht einer Rendite von einem Prozent. Mit Bundesobligationen konnten Anleger 2015 deutlich weniger Gewinne erzielen als 2014: Die Rendite betrug hier durchschnittlich 0,7 Prozent – im Vorjahr waren es noch 4,7 Prozent gewesen.

Renditen für Geldanlagen 2015

Wer als Anleger dagegen auf Nummer sicher gehen wollte und sich zum Beispiel für Festgeld entschied, musste sich mit spärlichen Renditen zufrieden geben. Bei Sparbriefen mit einer Laufzeit von vier Jahren waren mit 10.000 Euro im Durchschnitt Zuwächse von 60 Euro möglich. Termineinlagen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr brachten durchschnittlich 40 Euro ein und bei Spareinlagen mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten waren für Anleger nur 10 Euro zu holen. Das entspricht einer Rendite von 0,1 Prozent. 2012 waren mit solchen Spareinlagen immerhin noch Renditen von durchschnittlich 0,5 Prozent möglich.

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