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Arbeitslosigkeit im Februar zurückgegangen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 04.03.2016

Im Februar ist die Arbeitslosigkeit auf eine Quote von 6,6 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenzahl beträgt 2,9 Millionen und ist damit so niedrig wie seit 1991 nicht mehr. Möglicherweise ist der milde Winter für diesen Rückgang verantwortlich. Auch in der Eurozone ist eine positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zu verzeichnen.

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland hat im Februar im Vergleich zum Vormonat abgenommen. Die Bundesagentur für Arbeit kann eine positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt vermelden, obwohl die Arbeitslosenzahl üblicherweise im Februar tendenziell eher ansteigt. Wie der „Spiegel“ berichtet, handelt es sich um den niedrigsten Februarwert seit 1991.

Arbeitslosigkeit nun wieder rückläufig

Im Februar waren rund 2,9 Millionen Menschen bei der Bundesagentur als arbeitslos registriert. Das bedeutet eine Quote von 6,6 Prozent. Im Vergleich zum Januar waren 9.000 Menschen weniger arbeitssuchend, im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar 106.000. Ein Grund für diesen Rückgang könnte das ausgesprochen milde Winterwetter sein. Nachdem die Arbeitslosigkeit im November ein Rekordtief erreicht hatte, war sie im Dezember und insbesondere im Januar wieder gestiegen.

Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wird auch in der Nachfrage nach neuen Arbeitskräften deutlich: Im Februar dieses Jahres gab es 614.000 offene Stellen – das sind 95.000 mehr als im Februar 2015. Besonders gefragt sind Mitarbeiter in Verkauf, Verkehr, Logistik und Elektrotechnik. Auch in den Gesundheitsberufen sowie in den Bereichen Metallbau und Maschinentechnik bestehen gute Chancen für Arbeitsuchende.

Positive Entwicklung auch auf dem Arbeitsmarkt der Eurozone

Auch der europäische Arbeitsmarkt kann eine positive Entwicklung verzeichnen: Wie der „Spiegel“ unter Berufung auf die EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilt, waren im Januar 16,65 Millionen Menschen in der Eurozone arbeitslos. Das entspricht einer Quote von 10,3 Prozent und einem Rückgang um rund 1,4 Millionen im Vergleich zum Januar 2015. Die Arbeitslosenquote innerhalb der Eurozone ist damit so niedrig wie seit August 2011 nicht mehr. Deutschland ist dabei das Land mit der geringsten Arbeitslosigkeit: Der Wert der EU-Statistiker für die Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik liegt sogar nur bei 4,3 Prozent, weil hier andere Methoden zur Berechnung angewendet werden.

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