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Mehr Autounfälle nach Umstellung auf Winterzeit

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 30.10.2015

Die Umstellung auf Winterzeit ist nicht ganz ungefährlich: In der Zeit nach der Zeitumstellung passieren besonders viele Autounfälle. Verantwortlich sind die geänderten Lichtverhältnisse, die auch oft auch für Wildunfälle sorgen. Zudem müssen sich Autofahrer zu dieser Zeit des Jahres in der Regel allmählich auf die herbstliche Witterung einstellen.

Laut Informationen der „Welt“ verzeichnet die Verkehrswacht nach der Umstellung auf Winterzeit besonders viele Autounfälle. Den Grund dafür sehen die Verkehrswächter darin, dass die Konzentration der Autofahrer nachlässt, wenn sich die Lichtverhältnisse zu ihren gewohnten Tageszeiten von einem Tag auf den anderen verändern.

Umstellung auf Winterzeit sorgt für Wildunfälle

Auch von Wildtierverbänden kommt Kritik an der Umstellung auf Winterzeit und sie warnen vor einer erhöhten Gefahr von Wildunfällen. Wildtiere sind bevorzugt in der Dämmerung unterwegs und nach der Zeitumstellung ist dies plötzlich die Hauptverkehrszeit für Berufspendler auf dem Heimweg. Zu dieser Zeit sei daher besondere Vorsicht geboten, vor allem dann, wenn die Sichtverhältnisse zusätzlich durch Regen oder Nebel eingeschränkt würden. Mehrere Studien haben ergeben, dass sich am Montagmorgen nach der Umstellung auf Winterzeit besonders viele Autounfälle ereignen. In Österreich stiegen die Unfallzahlen im vergangenen Herbst in der ersten Woche nach der Zeitumstellung beispielsweise um zwölf Prozent an, wie das Nachrichtenportal „UnserTirol24.com“ berichtet.

Winterreifenpflicht soll Autounfälle verhindern

Doch nicht nur die veränderten Lichtverhältnisse nach der Umstellung auf Winterzeit sorgen für Gefahr im Straßenverkehr: Auch die Witterung macht den Autofahrern mit Glatteis und Schneematsch zu schaffen und kann Autounfälle begünstigen – vor allem wenn mit Sommerreifen gefahren wird. Deshalb gibt es in Deutschland eine Winterreifenpflicht, die allerdings nicht wie zum Beispiel im Nachbarland Österreich an einen bestimmten Zeitraum gebunden ist. Maßgeblich sind in der Bundesrepublik die Witterungsverhältnisse. Empfohlen wird allerdings, Fahrzeuge von Oktober bis Ostern mit Winterreifen auszustatten. Wer bei winterlichem Wetter mit Sommerreifen fährt, riskiert ein Bußgeld von mindestens 60 Euro und einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg. Von Bedeutung ist die Winterreifenpflicht auch für die Kfz-Versicherung: Wer mit Sommerreifen bei Schnee in einen Unfall verwickelt ist, muss auch als Geschädigter mit einer Mithaftung rechnen. Die Leistungen der Kaskoversicherung werden in diesem Fall auch gekürzt.

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