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Banking Apps: Sicher, aber mit verbesserungswürdig

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 22.05.2015

Banking Apps für Smartphones könnten noch deutlich besser sein. Zu diesem Schluss kommt Stiftung Warentest. Es hapert vor allem an der Nutzerfreundlichkeit der mobilen Anwendungen. Siebenmal vergaben die Tester dennoch die Gesamtnote „gut“. Was die Sicherheit betrifft, stehen die Apps dem Online-Banking allerdings in nichts nach.

Nur wenige Banking Apps sind rundum zufriedenstellend. In einer aktuellen Untersuchung von Stiftung Warentest werden nur sieben von 38 getesteten Banking Apps mit dem Testurteil „gut“ bewertet.

Nutzerfreundlichkeit von Banking Apps verbesserungswürdig

Die Tester bemängelten vor allem die Nutzerfreundlichkeit der Apps. So handele es sich bei vielen Apps lediglich um eine auf kleine Displays optimierte Version des Online-Bankings für den Web-Browser. Häufig fehlten allerdings auch zentrale Funktionen, die Anwender von herkömmlichem Online-Banking gewohnt seien. So konnten beispielsweise elf Apps Überweisungsaufträge nicht als Vorlagen für zukünftige Transaktionen speichern. Die Möglichkeit, einen Dauerauftrag anzulegen, fehlte immerhin in sieben der getesteten Apps. Auch Terminüberweisungen waren bei vielen Apps nicht möglich. Gleich bei 13 Banking Apps gab es Fehler bei der Auslandsüberweisung.

Banking Apps genauso sicher wie Online-Banking

Trotz teilweise großem Verbesserungspotenzial erfüllten alle getesteten Apps die Grundanforderungen der Tester. Den Kontostand des Girokontos anzeigen und Überweisungen ausführen konnten alle Anwendungen. Insgesamt positiv fiel das Urteil zur Sicherheit der Banking Apps aus. Bankgeschäfte per App seien mindestens genauso sicher wie das herkömmliche Online-Banking am Rechner. Für alle getesteten Apps wurde mindestens ein sicheres Tan-Verfahren angeboten. Einige Experten halten Banking per App sogar für sicherer als Online-Banking. Getestet wurde auch, ob sensible Daten unverschlüsselt versendet werden und ob die Apps nicht zwingend benötigte Daten versenden. Hier wurde eine sogenannte Multibanking-App, also eine Anwendung, mit der mehrere Konten verwaltet werden können, als sehr kritisch gesehen. Die App war so programmiert, dass alle Zugangsdaten und Tans an den Hersteller übermittelt wurden. In der Konsequenz erhielt diese App die Gesamtnote „mangelhaft“.

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