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Bargeldloser Zahlungsverkehr wird immer einfacher

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 25.01.2014

Aktuelle Statistiken zeigen, dass bargeldloser Zahlungsverkehr in Deutschland sehr beliebt ist und immer weiter vereinfacht wird. Mittlerweile benötigen Kunden zum Bezahlen nicht einmal mehr einen PIN. Während sich die Kreditkarte in Deutschland zunehmend durchsetzt, steht das Bezahlen per Handy noch am Anfang seiner Entwicklung.

Der bargeldlose Zahlungsverkehr wird immer populärer. Während im Internet-Handel bereits viele verschiedene digitale Zahlungsarten angeboten werden, greifen an den Kassen von Geschäften die meisten Kunden vorwiegend zu Bargeld, EC- oder Kreditkarte. Jetzt wagen Anbieter von Kreditkarten und Telekommunikationsfirmen den nächsten Schritt in Richtung Einkaufen im Vorbeigehen. Bezahlen per Handy und Zahlkarten ohne Pin-Eingabe sind auf dem Vormarsch.

Vereinfachter bargeldloser Zahlungsverkehr

Nach einem Bericht der „WZ“ bieten bereits zehn Banken Kreditkarten an, mit denen kontaktlos, also ohne die Eingabe eines PINs, bequem bezahlt werden kann. An rund 35.000 Kassenterminals wird dieser vereinfachte bargeldlose Zahlungsverkehr bereits angeboten. In diesem Jahr sollen zahlreiche weitere hinzukommen. Bei der kontaktlosen Zahlung wird die Kreditkarte einfach auf ein Lesegerät gelegt – alles Weitere erfolgt von allein. Neben Visa und Mastercard, den größten Anbietern von Kreditkarten, treiben auch immer mehr Banken und Sparkassen diese Technologie voran.

Statistiken zeigen: Häufigkeit der Kartenzahlung nimmt zu

Wie die „WZ“ berichtet, wird bargeldloser Zahlungsverkehr per Kreditkarte aber auch ganz allgemein in Deutschland immer populärer. So stieg allein die Zahl der Visa Karten im Jahr 2013 von 15,6 auf 16,7 Millionen. Insgesamt nahmen die Transaktionen um 16 Prozent zu. Trotz der starken Konkurrenz beim bargeldlosen Online-Zahlungsverkehr stieg der Umsatz durch Visa-Kreditkarten im Online-Handel um 25 Prozent.

Bezahlen per Handy noch kein Trend

Das einfache Bezahlen per Handy steckt dagegen noch etwas in den Kinderschuhen und die Umsetzung dieses Traums von Handel und technikaffinen Kunden beschränkt sich bisher auf einzelne Testläufe in Großstädten. Dabei funktioniert das Handy wie eine Prepaid-Kreditkarte, sodass der Kunde immer die Kontrolle über die Ausgaben behält. Bis sich das Bezahlen per Handy in Deutschland durchsetzen kann, wird es nach aktuellen Prognosen jedoch noch etwas dauern. Ob dabei am Ende die Kreditkartenanbieter, Telekommunikationskonzerne oder Online-Zahldienste wie PayPal oder Google Wallet die Nase vorn haben werden, wird sich zeigen.

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