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Bezahlung im Job für Generation Y sehr wichtig

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 21.04.2016

Freude an der Arbeit, Freiräume und Sinnsuche sind relevanter als die Bezahlung – diese Aussage wird der sogenannten Generation Y der heutigen Studenten und Berufsanfänger gerne in den Mund gelegt. Doch möglicherweise sind die heute 20- bis 35-Jährigen ganz anders eingestellt, wie eine aktuelle Studie jetzt zeigt.

Es ist vor allem Geld, das zählt! Auf einen späteren Job mit guter Bezahlung legen heutige Studenten offenbar besonders großen Wert – so ein zentrales Ergebnis des Studentenmonitors 2016 der Beratungsgesellschaft Deloitte. Um Kriterien wie die Wichtigkeit der Bezahlung im Berufsleben abzufragen, hatte das Unternehmen im Dezember des Jahres 2015 insgesamt 1.200 Studenten sämtlicher Fachrichtungen nach ihren persönlichen Vorstellungen vom Job befragt.

Wichtigstes Jobkriterium der Generation Y: Die Bezahlung

Es zeigte sich: Eine Mehrheit der sogenannten „Generation Y“ sehnt sich nach finanzieller Sicherheit – idealistische Werte stehen offenbar weniger hoch im Kurs als eine sichere und rentable Geldanlage: 62 Prozent der Befragten gaben an, dass für sie eine gute Bezahlung das wichtigste Kriterium sei, wenn sie sich für oder gegen einen Job entscheiden müssten.

Möglichweise haben die weltweite Finanzkrise, zahlreiche internationale Konflikte und die Bedrohung durch Terrorakte für ein hohes Sicherheitsbedürfnis bei der Generation Y gesorgt. Immerhin 44 Prozent erachten es als aber immer noch als wichtig, dass die Arbeit, der sie nachgehen, für sie interessant ist, 43 Prozent legen Wert auf ein angenehmes Arbeitsklima. Am Ende der Skala stehen Kriterien wie das Weiterbildungsangebot der Firma, das lediglich neun Prozent der Befragten von besonderer Bedeutung ist, sowie die Innovativität des Unternehmens, das sogar nur vier Prozent der Studenten als für sie besonders interessant bezeichneten.

Studenten flexibel bezüglich Wohnort

Darüber hinaus jedoch sind heutige Studenten anscheinend durchaus flexibel: So wünschen sich etwa 55 Prozent der Befragten in Zukunft bei einem mittelständischen Unternehmen zu arbeiten, 46 Prozent jedoch haben Interesse ein Start-up zu gründen. Auch wäre eine Mehrheit gewillt für ein attraktives Jobangebot den Wohnort zu wechseln – vorzugsweise in eine Großstadt wie Hamburg, München oder Berlin.

Zudem wären 70 Prozent der Befragten bereit, für ihren Job ins europäische Ausland zu wechseln, 47 Prozent würden berufsbedingt auch nach Nordamerika ziehen, 34 Prozent nach Australien. Entsprechend formulieren es die Autoren des Deloitte-Studentenmonitors: „Begehrte junge Talente und akademische Nachwuchskräfte sind flexibel – außer beim Gehalt.“

Quelle: Deloitte

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