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BKA warnt vor neuer Telefonbetrug-Welle

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 10.06.2016

Mit einer neuen Masche beim Telefonbetrug versuchen Kriminelle derzeit, Geld und Wertsachen zu erbeuten: Sie geben sich als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts aus und verlangen Zahlungen oder Kontodaten. Die Behörde warnt vor den Anrufen, die vor allem auf ältere Menschen abzielen.

Aktuell werden zahlreiche Fälle von Telefonbetrug gemeldet, in denen sich die Betrüger als Beamte des Bundeskriminalamts (BKA) ausgeben und von den häufig älteren Opfern Geld, Wertgegenstände oder die Zugangsdaten zu ihrem Girokonto verlangen.

Bundeskriminalamt: Betrüger treten als Beamte auf

Durch die Vorgabe, Beamte des BKA zu sein, geben sich die Betrüger einen offiziellen Anstrich, oftmals würden sie dabei sehr überzeugend auftreten. Der Telefonbetrug wird auch dadurch glaubwürdiger, dass bei den Anrufen durch technische Manipulation die Nummer des Bundeskriminalamts übermittelt wird. Außerdem verleihen die Betrüger ihren Forderungen häufig Nachdruck, indem sie mit staatlichen Konsequenzen drohen, wenn ihr Gegenüber die Kooperation verweigert. So waren die Betrüger bereits in vielen Fällen erfolgreich und konnten Geld oder Wertgegenstände erbeuten.

Das Bundeskriminalamt weist deshalb darauf hin, dass seine Mitarbeiter sich niemals mit direkten Geldforderungen an Bundesbürger wenden würden. Empfänger solcher Anrufe sollten sich den Namen sowie die Dienststelle und die Rufnummer des angeblichen BKA-Beamten notieren und Anzeige erstatten.

Vor allem ältere Menschen werden Opfer von Telefonbetrug

Eine beliebte Zielgruppe für die Betrüger sind Senioren. Bereits beim sogenannten Enkeltrick versuchten Kriminelle, die Gutgläubigkeit älterer Menschen auszunutzen, indem sie vorgaben, für deren in Not geratene Enkel Geld zu benötigen. In den aktuellen Fällen kommt noch das Vertrauen in staatliche Institutionen hinzu, das die Täter sich beim Telefonbetrug zunutze machen. Deshalb appelliert das Bundeskriminalamt auch an die Angehörigen potenzieller Opfer, mit ihren Verwandten über die Gefahren derartiger Anrufe zu sprechen.

Es wird außerdem empfohlen, sich in einem solchen Fall gar nicht erst in ein Gespräch mit den angeblichen Beamten verwickeln zu lassen. Das fällt aber vor allem Senioren schwer, die vielfach Wert auf höfliche Umgangsformen legen und zudem oftmals großen Respekt vor polizeilichen Behörden haben.

Quelle: Bundeskriminalamt

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