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Co-Creation: Kunden wollen Versicherung gestalten

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 14.04.2015

Mitdenken und anpacken: Gut drei Viertel der deutschen Versicherungsnehmer würden ihren Versicherern gerne helfen, Produkte und Dienstleistungen zu verbessern. Das ergab eine repräsentative TNS-Infratest-Befragung im Auftrag eines Versicherungsunternehmens. Dieser Kundenwunsch bietet großes Innovationspotenzial für Versicherungsunternehmen.

Die Themen Open Innovation und Co-Creation sind in der Versicherungswirtschaft noch weitgehend Neuland, berichtet das Branchenmagazin „Versicherungsbote“. Externe Impulse von Kunden in Innovationsprozesse einzubinden, würde häufig an dem fehlenden Glauben scheitern, dass die Versicherungsnehmer ein echtes Interesse an dem Angebot zum Mitmachen hätten. Einige Konzerne trauen ihren Kunden auch die nötige Kompetenz nicht zu, tatsächlich mitreden zu können.

Open Innovation und Co-Creation: Kunden wollen Teil der Wertschöpfungskette sein

Eine repräsentative Studie der TNS-Infratest im Auftrag des Versicherungs-Start-ups Community Life macht nun deutlich, dass 77 Prozent der deutschen Verbraucher sogar sehr großes Interesse haben, in die Gestaltung von Versicherungsprodukten und Dienstleistungen einbezogen zu werden. Zu diesem Ergebnis der Co-Creation-Studie sagt Claudia Lang, Geschäftsführerin von Community Life: „Die Kunden von heute denken anders. Sie sind gewohnt, sich Produkte nach ihren Wünschen zusammenzustellen und Teil der Wertschöpfungskette zu sein.“ Mit Anwendung von Open Innovation und Co-Creation könnten Versicherer erhebliches Vertrauen bei der „Generation Internet“ gewinnen. Außerdem böte der Kundenwunsch, bei Versicherungsprodukten mitzuwirken, großes Innovationspotenzial für Versicherungsunternehmen, um Dienstleistungen und Produkte noch verbraucherfreundlicher zu gestalten.

Versicherungen aktiv mitgestalten: Kunden wollen mitmachen und sich austauschen

Ein Ergebnis der Befragung, an der 1.000 Verbraucher zwischen 14 und über 50 Jahren teilgenommen haben, bringt ein weiteres Anliegen der Kunden ans Licht: 48 Prozent der befragten Versicherungsnehmer würden sich gern mit anderen Versicherten zu Vertrags- und Tariffragen austauschen – in der Altersgruppe der 14- bis 35-Jährigen sind es sogar 64 Prozent. Stefan Keck, Geschäftsführer bei Community Life, erkennt darin eine große Chance für Versicherer, die „die eigene Website zur Digitalplattform ausbauen“ könnten. „Für die Versicherungen gibt es kein besseres Kundenbindungsinstrument, als einen zentralen Ort für viele zu schaffen, um Produkte und Service zu verbessern“, so Keck.

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