Unabhängige Finanz- und Versicherungsvergleiche

Digitalisierung: Bankgeschäfte in der Filiale out

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 21.06.2016

Der Einfluss der Digitalisierung ist in allen Lebensbereichen nahezu unausweichlich – und die Deutschen kommen offenbar gut damit zurecht. Vor allem bei Bankgeschäften ist die digitale Revolution spürbar – und angesichts eines immer dünner werdenden Filialnetzes wohl auch dringend notwendig.

Die Digitalisierung ist in nahezu allen Lebensbereichen der Deutschen angekommen – das gilt vor allem auch für Bankgeschäfte. Nach der Freizeit, in der die Deutschen die größten Veränderungen aufgrund neuer Technologien spüren, sind Bankgeschäfte der Lebensbereich, der am zweitstärksten von der Digitalisierung betroffen ist. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Studie der Postbank hervor.

Bei Bankgeschäften Digitalisierung über alle Altersgruppen hinweg

Wie die Untersuchung „Der digitale Deutsche und das Geld“ zeigt, ist die Nutzung digitaler Kanäle immer weniger eine Frage des Alters. Es sind zwar oftmals die sogenannten „Digital Natives“, also die Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen, die Entwicklungen vorantreiben, doch auch im Leben der älteren Deutschen ist die Digitalisierung angekommen. Dies wird besonders im Bereich der Finanzen deutlich: Mit einem Wert von 60 Prozent erledigt der Großteil der Deutschen seine Bankgeschäfte auf digitalem Wege – und zwar quer durch alle Altersgruppen.

Und die Digitalisierung der Geldgeschäfte geht inzwischen weit über die gelegentliche Überweisung vom Girokonto im klassischen Online-Banking hinaus. „Apps und Co. werden nicht nur immer schneller, sondern auch einfacher und intuitiver, so dass sie nicht nur die Generation Y, sondern alle Bankkunden, generationenübergreifend, ansprechen“, so eine mögliche Erklärung von Philip Laucks, der als Chief Digital Officer der Postbank die Digitalisierung des Konzerns verantwortet.

Vor allem Ältere kommunizieren über Onlinekanäle mit ihrer Bank

Ein Viertel der Deutschen kommuniziert mehr über digitale Kanäle mit der Bank als in der Filiale oder am Telefon – möglicherweise gezwungenermaßen, da das Filialnetz zunehmend dünner wird. Zu widerstreben scheint die digitale Kommunikation mit der Hausbank insbesondere vielen älteren Bankkunden allerdings nicht.

Ein interessantes Detail, das die Studie zutage förderte: Ältere kommunizieren mit 28 Prozent öfter über Online-Kanäle mit ihrer Bank als die Digital Natives (20 Prozent), deren Kommunikation ansonsten stark von der Digitalisierung bestimmt ist.

Quelle: Postbank

Aktuelle Finanznews

Finanzverwaltung warnt vor Phishing-Mails
Finanzverwaltung warnt vor Phishing-Mails
Online-Betrüger haben offenbar deutsche Steuerzahler als vielversprechende neue Zielgruppe entdeckt. Aktuell tauchen vermehrt Phishing-Mails von vermeintlichen Finanzämtern auf, die die Empfänger zur Preisgabe...
Offenlegungspflicht für Steuersparmodelle geplant
Offenlegungspflicht für Steuersparmodelle geplant
Komplexe Steuersparmodelle helfen vor allem Vermögenden, mehr von ihrem Geld zu behalten. Wie im Fall der Panama Papers erkennen die Regierungen solche Steuervermeidungsstrategien erst spät. Dagegen soll...
Teure Basiskonten: Verbraucherzentrale mahnt ab
Teure Basiskonten: Verbraucherzentrale mahnt ab
Basiskonten sollen insbesondere Obdachlosen und Flüchtlingen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern und für eine bessere Integration sorgen. Inzwischen sind Banken und Sparkassen verpflichtet,...

FinanceScout24 Newsletter

Jetzt anmelden und 100 € Amazon Gutschein gewinnen