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Energieverbrauch: Wo Deutsche mehr heizen müssen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 24.09.2015

Norddeutsche sind nicht nur meist beim Wetter, sondern auch beim Energieverbrauch benachteiligt. Aufgrund des rauen Klimas müssen vor allem Menschen in Schleswig-Holstein am meisten heizen. Im Westen werden die wenigsten Kilowattstunden pro Quadratmeter verbraucht. Insgesamt konnten sich die Deutschen über weniger Heizkosten im Jahr 2014 freuen.

Die vier Städte mit dem höchsten Energieverbrauch im Bereich Wärme liegen allesamt in Schleswig-Holstein. Das geht aus einer Erhebung des Energiedienstleisters Techem hervor, von der die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) berichtet. Am meisten heizen die Menschen in Flensburg: 157 Kilowattstunden (kWh) Energie pro Quadratmeter fielen in Deutschlands nördlichster Stadt 2014 an. Es folgen Husum (155 kWh/qm) sowie Itzehoe und Lübeck (jeweils 154 kWh/qm). Immerhin eine südliche Metropole landet unter den Top 5: Münchner verbrauchten 2014 150 kWh pro Quadratmeter.

Hier heizen die Deutschen am wenigsten

Aber auch die Stadt, in der die Menschen am wenigsten heizen, befindet sich im Norden. In Rostock lag der Energieverbrauch mit 91 kWh pro Quadratmeter am niedrigsten. Ebenfalls wenig heizen mussten die Menschen im bayerischen Schweinfurt (95 kWh/qm) sowie in Nordrhein-Westfalen: Bottrop (100 kWh/qm), Hattingen (101 kWh/qm) und in Gladbeck (101 kWh/qm). Die Heizkosten-Experten von Techem weisen darauf hin, dass nicht nur das Wetter einen großen Einfluss auf den Energieverbrauch hat. Auch das Verbraucherverhalten, die Bausubstanz, die energetische Qualität der Gebäude und die Heizungstechnik spielen eine Rolle dabei, wie viel Bewohner heizen müssen. Erhoben wurde auch, um wie viel Prozent der Energieverbrauch im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Spitzenreiter sind hier die Bottroper mit einem Minus von 23 Prozent. Die Bewohner von 18 Städten sparten mehr als 20 Prozent Heizkosten ein.

Heizkosten sind insgesamt gefallen

Aber nicht nur der geringere Energieverbrauch, sondern auch gesunkene Preise sorgen für Freude beim Blick auf das Girokonto. Dabei hängt es davon ab, mit welchem Brennstoff Verbraucher heizen. Am meisten profitierten Menschen mit Ölheizung. Sie zahlten im vergangenen Jahr 19 Prozent weniger als 2013. Auch Verbraucher, die mit Gas heizen, zahlten 2014 weniger: Hier waren es 16,9 Prozent Ersparnis. Bei der Fernwärme betrug das Minus 11,6 Prozent.

Wie Sie Kosten sparen können, erfahren Sie in unserem Ratgeber: Heizkosten sparen.

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