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Hohe Kaufkraft für Urlauber durch Euro-Wechselkurs

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 21.03.2014

Nach einer aktuellen Berechnung hat die Kaufkraft des Euros in vielen Ländern deutlich zugenommen. Urlauber können daher in diesem Jahr an vielen Orten besonders günstig Urlaub machen. Während der momentane Euro-Wechselkurs die deutschen Touristen freut, sorgt sich die Exportwirtschaft zunehmend. Die EZB könnte bald regulierend eingreifen.

Wer günstig Urlaub machen möchte, könnte in diesem Jahr voll auf seine Kosten kommen. Der aktuelle Euro-Wechselkurs sorgt dafür, dass sich die Kaufkraft der europäischen Währung im Ausland auf einem Rekordniveau befindet. Gegenüber zahlreichen Währungen konnte der Euro, nach Informationen der „Welt“, teilweise um bis zu 27 Prozent zulegen. Besonders bei Urlaubsreisen nach Südafrika, Malaysia oder auch Argentinien können Urlauber richtig sparen.

Euro-Wechselkurs fördert Kaufkraft

In diesem Jahr ist die Kaufkraft des Euros im Ausland so groß wie lange nicht. In den vergangenen Monaten stieg der Euro-Wechselkurs zu fast allen internationalen Währungen deutlich an. Zuletzt war ein Euro rund 1,40 Dollar wert – ein Höhenflug, der sich auch auf die Kaufkraft in vielen Urlaubsländern auswirkt.

Umgerechnete Kaufkraft eines euros in anderen Ländern

Nach den Angaben der „Welt“, bekommen deutsche Urlauber in Südafrika momentan für einen Euro einen Gegenwert von 2,65 Euro und damit deutlich mehr als wenige Monate zuvor.

Bequem und günstig Urlaub machen

Doch die Kaufkraft der europäischen Währung wirkt sich nicht nur in Nichteuroländern aus. Aufgrund der Lohngefälle in europäischen Ländern wie Portugal oder Griechenland bekommen deutsche Touristen für einen Euro dort rund 20 Prozent mehr als in Deutschland. Südeuropa könnte sich daher dieses Jahr als eine der beliebtesten Urlaubsregionen herausstellen. Zu den spürbar günstigen Preisen kommt die bequeme Möglichkeit, in der Sepa-Zone überall problemlos Geld vom Girokonto abheben zu können. Allerdings sollten Urlauber beachten, dass sie ihr Girokonto auch für das Geldabheben aus dem Ausland freigeschaltet haben. Viele Banken sperren diesen Service aus Sicherheitsgründen automatisch.

Exportwirtschaft könnte unter Euro-Wechselkurs leiden

Des Urlaubers Freud ist des Exporteurs Leid – aufgrund des hohen Euro-Wechselkurses werden deutsche Waren im Ausland immer teurer. Je weiter der Euro steige, desto größer sei die Wahrscheinlichkeit, dass die EZB mit unkonventionellen Maßnahmen darauf reagiere, sagt Michael Piesche von der UNIKAT-Vermögensverwaltung in der „Welt“.

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