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Geld anlegen: Frauen erreichen höhere Rendite

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 12.10.2015

Wenn es ums Geld anlegen geht, haben deutsche Frauen anscheinend ein besseres Händchen als Männer. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten mit privaten Investments eine deutlich höhere Rendite erreicht haben. Auch zwischen den Generationen und den Regionen gibt es Unterschiede, was den Börsenerfolg betrifft.

Frauen, die privat an der Börse Geld anlegen, erzielten im vergangenen Jahr eine Rendite von 5,8 Prozent. Die Männer schafften lediglich 4,1 Prozent. Das sind die Ergebnisse einer Studie der Direktbank ING-Diba, über die „Spiegel Online“ berichtet. Die Direktbank hat zwischen August 2014 und 2015 584.000 anonymisierte Privatkundendepots beobachtet. Insgesamt erreichten die Anleger dabei eine durchschnittliche Rendite von 4,83 Prozent.

Frauen und ältere Anleger mit der höchsten Rendite

Die Studienautoren vermuten, dass Frauen eine breitere Streuung von Wertpapieren in ihrem Depot haben, ihr Investment vermehrt auch auf Fonds verteilen und langfristig Geld anlegen. So erklärt ein Sprecher der Bank den größeren Erfolg von Frauen an der Börse. Auch zwischen den Altersklassen gibt es große Unterschiede. Am erfolgreichsten waren demnach Anleger, die das 76. Lebensjahr überschritten haben: Sie erzielten durchschnittlich 6,5 Prozent Rendite. Allein mit der Erfahrung ist dies anscheinend aber nicht zu erklären. Denn an zweiter Stelle folgen die unter 17-Jährigen mit einer durchschnittlichen Rendite von 5,8 Prozent. Privatanleger zwischen 26 und 35 Jahren schnitten am schlechtesten ab. Sie erzielten an der Börse nur 2,9 Prozent Gewinn.

Geld anlegen: Diese Großstädter haben den größten Erfolg an der Börse

Die geschicktesten Börsianer leben in der Hansestadt: Die Hamburger erreichten mit 6,5 Prozent die höchste Rendite. Laut „Bild“ folgen die Anleger in München (6,4 Prozent), Berlin (5,8 Prozent), Frankfurt am Main (5,7 Prozent), Bremen (5,6 Prozent), Hannover (5,4 Prozent) und Bonn (5,2 Prozent). Am wenigsten Erfolg hatten die Anleger in Dresden. Sie mussten sich im Schnitt mit einer Rendite von 2,9 Prozent begnügen. Generell sind Westdeutsche erfolgreicher, wenn sie Geld anlegen. Sie erzielten durchschnittlich 4,9 Prozent. Ostdeutsche holten hingegen 3,98 Prozent Rendite aus ihrer Geldanlage heraus. 

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