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Gesundheits-Apps: Digitale Angebote sind im Kommen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 18.09.2016

Laut einer Studie interessieren sich immer mehr Bundesbürger für Gesundheits-Apps und andere digitale Angebote rund um die Gesundheit. Bereits jetzt recherchieren viele Verbraucher gerne im Internet zu Gesundheitsthemen. Künftig werden wohl auch Apps oder Fitnesstracker zum Alltag der Deutschen gehören.

Eine Studie der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt: Gesundheits-Apps, Fitnesstracker und andere digitale Angebote werden nach Ansicht der Befragten in den kommenden Jahren immer präsenter werden. Der Bereich Smart Health gewinnt immer mehr an Bedeutung – auch in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Gesundheits-Apps und Fitnesstracker haben Zukunft

Aktuell nutzen fünf Prozent der Befragten Gesundheits-Apps, zum Beispiel um sich an die Medikamenteneinnahme erinnern zu lassen. 28 Prozent können sich das für die Zukunft gut vorstellen, wobei der Anteil unter den18- bis 59-Jährigen deutlich höher ist als unter den 60- bis 70-Jährigen. 43 Prozent der Befragten sind sich sicher, dass Gesundheits-Apps in zehn Jahren zum Alltag gehören werden, ebenfalls 43 Prozent halten das zumindest für wahrscheinlich. Auch die Nutzung von Fitnesstrackern wird künftig wohl zunehmen: 14 Prozent nutzen bereits jetzt ein solches Gadget, um die eigene Fitness und Gesundheit zu überprüfen. 27 Prozent können sich den Einsatz künftig vorstellen. Wer bereits Gesundheits-Apps nutzt oder nutzen würde, ist dabei besonders für die Techonologie: Hier verwenden 23 Prozent bereits einen Fitnesstracker und 41 Prozent ziehen das für die Zukunft in Erwägung. Insgesamt sind 86 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Fitnessarmbänder in zehn Jahren zum Alltag gehören werden.

Internetrecherche zu Gesundheitsthemen ist verbreitet

Wenn es um die eigene Gesundheit geht, setzen viele zunächst auf das Internet, um sich zu informieren. 66 Prozent nutzen das Internet in Gesundheitsfragen, unter den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 76 Prozent. Mit einem Anteil von 92 Prozent, glaubt die absolute Mehrheit, dass Gesundheitsthemen in zehn Jahren regelmäßig im Netz recherchiert werden. Das Internet könnte auch den Kontakt zur Arztpraxis künftig verändern: 82 Prozent glauben, dass die Kommunikation mit der Praxis in zehn Jahren ganz selbstverständlich online stattfinden wird.

Elektronische Gesundheitsakte ist denkbar

Für viele ist die Idee einer elektronischen Gesundheitsakte attraktiv, in der die Gesundheitsdaten eines Patienten digital verwaltet und allen behandelnden Personen zur Verfügung gestellt werden: 48 Prozent finden dieses Modell gut, 28 Prozent sogar sehr gut. 72 Prozent glauben, dass diese Situation in zehn Jahren gegeben sein wird.

Quelle: Techniker Krankenkasse

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