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Preisvergleich per Handy im Laden sehr beliebt

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 02.03.2015

In Zeiten von Smartphones und mobilem Internet steht das Preisevergleichen bei Verbrauchern hoch im Kurs. Noch während Kunden im Geschäft stehen und die Ware begutachten, stellen sie den Preis des Händlers auf die Probe und prüfen, ob er den Angeboten der Online-Konkurrenz standhalten kann.

Mehr als ein Viertel aller Handynutzer greift beim Einkaufsbummel durch die Läden regelmäßig zum Smartphone, um Preise von Produkten zu vergleichen, ehe eine Kaufentscheidung getroffen wird. Dies ergab eine repräsentative Online-Studie des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK. In der globalen GfK-Studie wurden mehr als 25.000 Menschen ab 15 Jahren in 23 Ländern befragt, wie sie ihr Smartphone nutzen, während sie sich in einem Geschäft aufhalten.

Handy gilt weltweit als wichtiger Einkaufsbegleiter

40 Prozent der Befragten nannten zuerst „Preise vergleichen“. Ebenso viele nutzen das Handy im Geschäft, um sich durch Freunde und Familie beim Kauf beraten zu lassen. 36 Prozent aller befragten Konsumenten berichten, dass sie Produkte im Laden fotografieren, um die Kaufentscheidung später abzuwägen. In Deutschland wurden 1.362 Personen befragt, die in den letzten 30 Tagen ein Smartphone genutzt hatten. Hier sind es 26 Prozent aller Kunden, die im Laden einen Internet-Preisvergleich anstellen – Männer liegen dabei mit 30 Prozent vor den Frauen mit 22 Prozent. Vor allem Verbraucher unter 30 Jahren nutzen das Mobiltelefon im Geschäft für diesen Zweck: 40 Prozent bei den 20- bis 29-Jährigen und 38 Prozent bei den 15- bis 19-Jährigen. Fast die Hälfte aller Befragten gibt an, das Handy sogar regelmäßig für den Internet-Preisvergleich zu nutzen.

Internet-Preisvergleich setzt Händler unter Druck

Weltweit haben 22 Prozent aller Studienteilnehmer das Geschäft noch nicht einmal verlassen, da wurde das gewünschte Produkt bereits über eine Website oder eine App gekauft – dank bargeldlosem Bezahlen mit Kreditkarte und Mobile Payment heutzutage kein großer Aufwand mehr für Verbraucher. Dass der Internet-Preisvergleich über das Handy mittlerweile so regelmäßig praktiziert wird, bedeutet jedoch einen erhöhten Preisdruck für den stationären Einzelhandel. In Elektronikmärkten etwa kommt es immer häufiger vor, dass Kunden mit dem Smartphone in der Hand ein besseres Angebot aushandeln wollen, berichtet „Focus“. Nicht alle Händler ziehen hier mit. Eine Bestpreisgarantie, wie sie zum Beispiel in den USA üblich ist, kann jedoch eine „konsequente Maßnahme“ sein, um Kunden zu halten, findet Kai Hudetz vom Institut für Handelsforschung in Köln.

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