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Prognose: So erben die Deutschen bis 2024

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 17.09.2015

3,1 Billionen Euro werden die Deutschen bis 2024 erben. Die soziale Ungleichheit wird sich dadurch verschärfen, denn nach dem Motto „Wer hat, dem wird gegeben“ geht der größte Teil des Vermögens an bereits Wohlhabende. Den größten Teil der Erbmasse stellen Immobilien dar, wobei diese wiederum knapp zur Hälfte aus Einfamilienhäusern bestehen.

Wenn die Wirtschaftswunder-Generation in den kommenden Jahren zehn Jahren allmählich das Zeitliche segnet, hinterlässt sie ein Rekordvermögen. 3,1 Billionen Euro werden die Deutschen bis 2024 erben. Das geht aus einer Prognose des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) hervor, von der „Spiegel Online“ berichtet. Da etwa zwei Drittel der Erbschaften innerhalb der Familie bleiben, wird sich dadurch die soziale Ungleichheit in Deutschland verfestigen. So erben allein die wohlhabendsten zwei Prozent der Gesellschaft ein Drittel des gesamten Vermögens.

Durchschnittlich 242.000 Euro pro Erbfall

Die Autoren der DIA-Studie haben eben diese zwei Prozent herausgerechnet, um zu bestimmen, wie viel der Durchschnittsbürger erben wird. Pro Erbfall sind dies 242.000 Euro, wobei es allerdings Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern gibt. Während ein Bayer durchschnittlich 352.000 Euro erben wird, muss sich ein Hinterbliebener in Mecklenburg-Vorpommern im Schnitt mit 104.000 Euro zufrieden geben. Ebenfalls überdurchschnittlich geerbt wird in Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg. Und nicht jeder Erbe kann sich über die Hinterlassenschaft freuen: 13 Prozent von ihnen übernehmen wertlose Erbschaften oder sogar Schulden.

Deutsche erben vor allem Immobilien

Von den 1,4 Billionen Euro, welche die Deutschen erben, die nicht zu den reichsten zwei Prozent gehören, entfallen 664 Milliarden Euro auf Immobilien. Den größten Anteil bilden dabei mit 47 Prozent Einfamilienhäuser, gefolgt von Zweifamilienhäusern (26 Prozent) sowie Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäusern (jeweils 9 Prozent). Von dem vererbten Geldvermögen stecken 293.000 Euro in Festgeld, Tagesgeld oder anderem Sparguthaben, 203.000 Euro als Wertpapiere in Depots, 78.000 Euro sind in einer Lebensversicherung angelegt und 24.000 Euro als Bausparguthaben.  

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