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Rechtsschutzversicherung: Test zeigt beste Tarife

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 01.12.2014

Stiftung Warentest hat verschiedene Anbieter einer Rechtsschutzversicherung im Test unter die Lupe genommen. Fazit: Viele Tarife sind „gut“, schlechter als „ausreichend“ hat keiner abgeschnitten. Kunden sollten aber wissen, worauf es ankommt. Auffällig ist zudem auch, dass keine Rechtsschutzversicherung im Test mit guter Verständlichkeit der Vertragsbedingungen punkten konnte.

Von 55 Tarifen verschiedener Rechtsschutzversicherer, die Stiftung Warentest aktuell untersucht hat, haben immerhin 22 mit der Note „gut“ abgeschnitten. Weitere 20 Angebote erhielten das Urteil „befriedigend“ und 13 wurden als „ausreichend“ eingestuft. Die Verbraucherorganisation konzentrierte sich dabei auf Tarife, welche die Bereiche Privates, Beruf und Verkehr abdecken.

Testsieger mit gutem Ergebnis

Zwar hat Stiftung Warentest noch einmal zwischen regulären Rechtsschutzpaketen für Familien und Angeboten für den Öffentlichen Dienst unterschieden, die ersten fünf Plätze belegten aber jeweils dieselben Unternehmen:

Versicherer

Tarif

Note

Allrecht/Deurag

Privat

1,8

DAS

Premium

1,8

Arag

Aktiv Premium

2,0

HDI/Roland

Basis + RisikoPlus + Rundum Sorglos

2,0

Bruderhilfe

PBV Plus

2,1

 

Rechtsschutzversicherung im Test: Die Kriterien

Ob eine Rechtsschutzversicherung im Test gut abgeschnitten hat, war unter anderem von folgenden Kriterien abhängig:

  • Höhe der Deckungssumme
  • Jahresbeitrag
  • Mitversicherung anderer Personen im Haushalt
  • Mediation
  • Leistung bei Kapitalanlagestreitigkeiten
  • Verwaltungsrechtsschutz
  • Schadenfreiheitsbonus


Bei allen Unterschieden im Leistungsumfang weist Stiftung Warentest darauf hin, dass keine Versicherung alle Formen der rechtlichen Auseinandersetzung abdeckt – auch wenn die Namen der Tarife teils auf etwas anderes hindeuten.

Vertragsbedingungen nicht kundenfreundlich formuliert

Für Verbraucher durchweg enttäuschend ist die Gestaltung der Vertragsbedingungen. So konnte keine Rechtsschutzversicherung im Test gleichzeitig mit Lesbarkeit, Vollständigkeit und Übersichtlichkeit punkten; die Teilnoten für Verständlichkeit bewegten sich im Bereich zwischen „befriedigend“ und „mangelhaft“.  Dennoch sollten sich angehende Kunden genau mit den Konditionen auseinandersetzen: Ein allgemeiner Test kann immer nur Orientierungshilfe sein - um im Einzelfall den besten Anbieter zu finden, müssen die Tarife gezielt verglichen werden.

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