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Renteneintritt: Länger arbeiten? Nein danke!

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 25.03.2015

Nur wenige Deutsche arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus und setzen auf einen freiwilligen späteren Renteneintritt. Jetzt appellierte die Rentenversicherung an die Versicherten, denn ein späterer Renteneinstieg kann Vorteile mit sich bringen. Bereits ein paar Jahre mehr auf dem Rentenkonto steigern das Einkommen im Alter deutlich.

Seit dem 1. Januar 2012 steigt die Regelaltersgrenze für den Renteneintritt stufenweise an. Ab Ende 2029 soll das Renteneintrittsalter dann bei 67 Jahren liegen. Momentan erreichen Menschen mit 65 Jahren und drei Monaten das Rentenalter. Wer möchte, kann jedoch auch über die Regelaltersgrenze hinaus weiterarbeiten und so seine Rentenansprüche steigern. Diese Möglichkeit nutzen aktuell allerdings nur sehr wenige Rentenversicherte, wie der Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund, Axel Reimann, dem Berliner „Tagesspiegel“ mitteilt.
 

Späterer Renteneintritt meist aus persönlichen Gründen

Die Regelaltersgrenze scheint für einen Großteil der Deutschen eine Ziellinie darzustellen, welche es zu erreichen gilt. Nur rund 15.000 Rentenversicherte pro Jahr arbeiten länger als nötig, so die Deutsche Rentenversicherung. Wer den Renteneintritt nach hinten verschiebt, tut dies dabei meist nicht aus finanziellen Gründen. So ergab eine kürzlich erschienene Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge, dass ältere Erwerbstätige meist vor allem zur Bedürfnisbefriedigung im sozialen oder persönlichen Bereich länger arbeiten würden.
 

Arbeit über die Regelaltersgrenze hinaus bringt finanzielle Vorteile

Reimann sieht das geringe Interesse der Deutschen am späteren Renteneintritt kritisch. Schon heute gebe es erhebliche Anreize dafür, länger als bis zur Regelaltersgrenze zu arbeiten. Wer den Renteneintritt zum Beispiel nur um ein Jahr verschiebe, würde bereits einen Rentenzuschlag von sechs Prozent erhalten. Zuzüglich des höheren Rentenanspruchs kämen Arbeitnehmer so auf etwa 8,5 Prozent mehr Rente. Angesichts des sinkenden Rentenniveaus kann der spätere Renteneintritt in Verbindung mit einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge dabei helfen, die drohende Rentenlücke zu schließen.
 

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