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Test.de klärt Schadensersatz-Fragen beim Ausleihen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 20.08.2014

Gegenstände ausleihen ist eine Sache, sie unbeschädigt zurückzubekommen eine andere. Wer beim Verleihen schlechte Erfahrungen macht, stellt sich häufig die Frage, wer für Schadensersatz sorgt. Und auch aus Sicht der Leihenden kann es unangenehm werden, denn die Haftpflichtversicherung zahlt in der Regel nicht, wenn ein geliehener Gegenstand beschädigt wurde. Test.de ist dieser Thematik aktuell auf den Grund gegangen.

Wer jemandem etwas ausleihen oder eine gewisse Zeit das Eigentum eines anderen nutzen will, macht sich oftmals keine Gedanken darüber, ob der fragliche Gegenstand beschädigt werden könnte. Kommt es doch zu einem Schaden, lässt sich die Schadensersatz-Frage häufig nicht einfach über die Haftpflichtversicherung klären. Test.de fasst in einem aktuellen Artikel zusammen, worauf es beim Ausleihen ankommt, wann eine Versicherung leistet und wann nicht.

Ausleihen ist in der Regel nicht versichert

In einem aktuellen Fall hatte eine Schule ihren Schülern Tablet-PCs für ein Schulprojekt zur Verfügung gestellt. Die handlichen Computer musste die Schule nicht kaufen, sondern konnte die sie beim Hersteller ausleihen. Weil die Haftpflichtversicherung laut test.de für Schäden an geliehenen, gemieteten, gepachteten oder geleasten Gegenständen in der Regel nicht aufkommt, sind solche Leihgeschäfte für den Leihenden nicht risikofrei. Im Falle der Tablets hätte so schnell ein Schaden von mehreren Hundert Euro entstehen können. Auch wer etwas von einem Freund oder Bekannten ausleihen möchte, hat ohne Haftpflichtschutz selbst für etwaigen Schadensersatz zu sorgen. Der Grund für diese Regelung liegt darin, dass geliehene Gegenstände quasi zeitweise Eigentum ersetzen und Eigentum in dieser Police nicht versichert ist.

Schadensersatz privat oder per Zusatzleistung

Damit beim Ausleihen von Gegenständen Unannehmlichkeiten vermieden werden können, bieten viele Versicherer mittlerweile Policen an, die auch Schäden an geliehenen und gemieteten Dingen einschließen. Dabei wird der geleistete Schadensersatz meisten auf eine maximale Höhe zwischen 10.000 und 50.000 Euro begrenzt. Versicherte sollten ihre Police auf eine solche Regelung hin untersuchen. Wer eine neue Haftpflichtversicherung abschließen möchte, kann gleich zu einer greifen, die geliehene, gemietete und geleaste Gegenstände mitversichert.

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