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Große Sturmschäden – Versicherungen sind gefragt

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 29.10.2013

Vor allem im Norden Deutschlands verursachte Orkantief „Christian“ starke Sturmschäden an Häusern und Autos. Bäume wurden entwurzelt, Dachziegel, Baugerüste sowie ganze Fassadenteile stürzten von den Häusern. Erst jetzt wird vielen Menschen das Ausmaß des Orkans bewusst und die Frage nach der Schadensregulierung kommt auf.

Nach Informationen der „Zeit“ kamen bei dem Unwetter allein in Deutschland sieben Menschen ums Leben. Darüber hinaus kam es in vielen Regionen durch Sturmschäden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. In manchen Orten wie zum Beispiel in Hamburg wurde der öffentliche Nahverkehr teilweise völlig lahmgelegt. Auch bei der Bahn und auf zahlreichen Flughäfen kam es zu Verspätungen und Ausfällen. Tausende Menschen litten unter dem Sturm und kümmern sich jetzt um die Schadensregulierung.

Sturmschäden sorgen für Ausnahmezustand

Neben beschädigten Fahrzeugen und Wohnungen wird besonders die Schadensregulierung bei ausgefallenen Bahn- oder Flugverbindungen aktuell heiß diskutiert. Tausende Menschen steckten stundenlang an Bahnhöfen und Flughäfen fest, verpassten Anschlüsse und wichtige Termine. Doch eine Versicherung, die pauschal alle Unwetterschäden abdeckt, gibt es nicht. Wer für welchen Schaden aufkommt, ergibt sich aus dem Einzelfall.

Schadensregulierung nach dem Orkan

Die größten Schäden durch Stürme werden an Gebäuden verursacht. Ab Windstärke acht, werden diese Schäden von einer Wohngebäudeversicherung übernommen. Allerdings nur, wenn Schäden durch Sturm und Hagel explizitmitversichert worden sind. Fällt ein Baum oder ein Dachziegel auf ein geparktes Auto, übernimmt die Teilkasko oder Vollkasko des Fahrzeughalters die Schadensregulierung. Auch Reisende, die Opfer des Unwetters wurden, bleiben in vielen Fällen nicht auf den Ticketpreisen sitzen. Wie der „Stern“ berichtet, muss die Bahn bei deutlichen Verspätungen zumindest einen Teil des Fahrpreises zurückerstatten, obwohl Sturmschäden Fälle höherer Gewalt sind. Für verpasste Termine oder andere Folgeschäden kann die Verkehrsgesellschaft allerdings nicht haftbar gemacht werden.

  • Bei Verspätungen zwischen einer und zwei Stunden werden 25 Prozent erstattet
  • Bei Verspätungen von über zwei Stunden werden sogar 60 Prozent des Fahrpreises erstattet

Flugreisende haben ebenfalls Ansprüche, die sie geltend machen können. Bei Ausfall eines Fluges muss ein Ersatzflug angeboten werden. Verspätet sich ein Flug um mehr als fünf Stunden, kann der Gast vom Flug zurücktreten und sich den Ticketpreis erstatten lassen.

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