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Trotz Niedrigzins: Deutsche sparen immer noch

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 29.10.2015

Sicherheit ist für den Großteil der Deutschen das wichtigste Kriterium bei der Geldanlage. Deshalb sparen die meisten trotz Niedrigzinsen lieber als ihr Geld rentabler zu investieren. Glücklich sind jedoch die wenigsten damit. Vor allem Aktien sind unbeliebt. Die häufigsten Gründe sind die Scheu vor dem Risiko und fehlendes Wissen über die Börse.

Trotz Niedrigzins halten die Deutschen am Sparen fest. 77 Prozent legen ihr Geld auf einem Sparkonto oder in Festgeld an. Das geht aus einer aktuellen repräsentative Umfrage des Goldman Sachs Asset Managements (GSAM) und TNS Infratest hervor, von der das „Handelsblatt“ berichtet. Befragt wurden 1.000 Personen, die Erfahrung mit mindestens einer Form der Geldanlage– sei es auch nur ein Sparbuch – haben oder Geldvermögen für eine Anlage besitzen.

Die meisten sind beim Sparen unzufrieden

Der Großteil der Befragten knirscht beim Sparen jedoch mit den Zähnen. 60,4 Prozent der Sparer gaben an, dass sie unzufrieden oder sogar äußerst unzufrieden damit seien. Die überwiegende Mehrheit (65,4 Prozent) geht zudem davon aus, dass die Niedrigzins-Phase drei bis fünf Jahre oder noch länger anhalten wird. Dennoch wollen drei Viertel auch in den nächsten zwölf Monaten keine andere Form der Geldanlage wählen. Vor allem die Aktie ist unbeliebt: Nur jeder Vierte verfügt über ein Depot mit Wertpapieren. Dabei sind die Aktienbesitzer sind wesentlich glücklicher damit als die Befragten, die sich für Sparen entschieden haben. 69,2 Prozent bezeichneten sich als zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrer Geldanlage.

Trotz Niedrigzins sind Aktien für viele keine Alternative

84,7 Prozent, der Menschen ohne Depot wollen auch in den nächsten zwölf Monaten nicht in Wertpapiere investieren. Laut „Tagesschau“ ist die Angst vor dem Risiko der häufigste Grund. 34,8 Prozent gaben dies zu Protokoll. 26,4 Prozent der Börsen-Skeptiker führten an, dass sie sich mit dem Aktienmarkt nicht auskennen würden und 25,5 Prozent hätten keine Zeit, um sich darum zu kümmern. 11,5 Prozent gaben an, dass sie nicht genug Geld für ein Aktieninvestment zur Verfügung hätten. An der Rentabilität von Wertpapieranlagen bestehen hingegen wenig Zweifel: Nur und 1,2 Prozent hält die Renditeerwartung für zu niedrig.

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