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Umfrage zur Geldanlage: So sparen die Deutschen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 12.04.2015

Die aktuelle Frühjahrsumfrage zum Sparverhalten der Bundesbürger zeigt, wofür die Deutschen sparen und welche Form der Geldanlage dabei besonders bevorzugt wird. Das Ergebnis macht deutlich, dass sich der Trend immer stärker zum kurzfristigen Sparen verschiebt. Konsumgüter sind als Sparziel populärer als Wohneigentum oder die Altersvorsorge.

Dreimal pro Jahr führt der Verband der Privaten Bausparkassen e.V. eine Umfrage zum Sparverhalten der Bundesbürger durch. Eine Frühjahrs-Umfrage vom Verband der Privaten Bausparkassen e.V. zeigt, dass die meisten der über 2.000 befragten Bundesbürger aktuell für den Konsum und die Altersvorsorge sparen. Als beliebteste Form der Geldanlage konnte sich trotz Zinstief das Sparbuch durchsetzen.

Die meisten sparen für den Konsum

Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben bei der aktuellen Umfrage den Konsum als Sparmotiv an. Damit sparen im Vergleich zur Dezember-Umfrage sechs Prozent mehr für Anschaffungen wie Elektrogeräte, Fahrzeuge, Möbel und andere Konsumgüter. Ein Grund für diesen Trend könnten die niedrigen Zinsen sein, durch die zahlreiche klassische Sparanlagen immer weniger Rendite abwerfen. In gleichem Umfang nahm das Sparen für den Erwerb von Wohneigentum ab; es verlor ebenfalls sechs Prozent Zustimmung. Dennoch bleiben Wohneigentum und Altersvorsorge für die Bundesbürger die wichtigsten Gründe, um Geld zu sparen.

Sparmotive der Bundesbürger in Prozent

Quelle: Versicherungs Journal/INS Deutschland

Die klassische Geldanlage dominiert

Auch der Frage, auf welche Form der Geldanlage Deutsche beim Sparen setzen, ging der Verband nach. Bei möglichen Mehrfachantworten gaben 97 Prozent der Befragten an, Geld auf einem Sparbuch oder dem Girokonto zu sparen. Weitere 28 Prozent setzen auf kurzfristige Geldanlageprodukte, worunter zum Beispiel Tagesgeldkonten fallen.

Die beliebtesten Geldanlagen

Trotz der niedrigen Zinsen halten die Bundesbürger den klassischen Anlageprodukten die Treue. Renditestärkere Fonds- und Aktienanlagen werden im Vergleich deutlich seltener genutzt. Rund 28 Prozent der Befragten gaben allerdings an, ihr Sparverhalten in Zukunft ändern zu wollen. Durch einen Geldanlage-Vergleich können Sparer auf der Suche nach einer neuen Anlagestrategie fündig werden und effektivere Sparformen entdecken.

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