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Umweltfreundlichkeit ist Autokäufern meist egal

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 12.06.2016

Während die Bundesregierung mit allen Mitteln versucht, mehr emissionsarme Elektroautos auf die Straßen zu bringen, ist vielen Autokäufern die Umweltfreundlichkeit ihres neuen Fahrzeugs ziemlich egal. Wichtig für die Kaufentscheidung sind andere Faktoren. Mit dem eigenen Fahrzeug protzen zu können, gehört allerdings nicht dazu: Als Statussymbol taugen Autos kaum noch.

Kaufprämie und Steuerbefreiung für E-Autos hin oder her: Deutsche Autokäufer pfeifen offenbar vielfach auf umweltfreundliche Antriebe. Relevant für die Kaufentscheidung sind andere Faktoren, wie eine Studie im Auftrag der Autoleasinggesellschaft LeaseTrend zeigt. Befragt wurden dabei 1.000 Personen, die vor Kurzem ein Fahrzeug gekauft haben oder einen Autokauf planen.

Umweltfreundlichkeit für Autokäufer irrelevant

Zwar werden klassische Antriebsformen zunehmend kritisch betrachtet, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) berichtet, dennoch spielt die Umweltfreundlichkeit des Antriebs bei der Kaufentscheidung nur für sechs Prozent der Befragten überhaupt eine Rolle. Wichtig waren hingegen mehr als einem Drittel der Autokäufer Leistung und Fahrverhalten des Autos, auch Komfort war für ein knappes Drittel ein relevanter Faktor bei der Kaufentscheidung. Moderne Technologien wie Fahrassistenzsysteme und Konnektivität waren für die Befragten nur von untergeordneter Bedeutung.

Auto als Statussymbol ist out

Als Statussymbol scheint das ehemals vermeintlich liebste Kind der Deutschen nahezu vollständig ausgedient zu haben: Nur drei Prozent der Autokäufer gaben an, ihr Fahrzeug als solches zu sehen und eine innige Beziehung zu ihrem Auto zu haben. Grundsätzlich sind die Verkaufszahlen für Neuwagen in Deutschland seit geraumer Zeit rückläufig. Dass es jüngst wieder zu einem leichten Anstieg kam, dürfte in erste Linie den niedrigen Zinsen für Autokredite und den günstigen Benzinpreisen geschuldet sein, nicht dem Wunsch nach einem Statussymbol.

Kosten als zentraler Faktor bei der Kaufentscheidung

Hierzu passt, dass der Preis für 60 Prozent der Autokäufer ausschlaggebend und damit der insgesamt wichtigste Faktor bei der Fahrzeugwahl ist. Die Faktoren Verbrauch und Unterhaltskosten, darunter fallen günstige Einstufungen bei der Kfz-Versicherung, waren für jeweils die Hälfte der Befragten ausschlaggebend für die Kaufentscheidung. Die Deutschen versuchen also, ihre Ausgaben für das eigene Fahrzeug möglichst gering zu halten. Vor allem von Älteren und Menschen mit einem vergleichsweise niedrigen Gehalt wird es oft als reiner Gebrauchsgegenstand betrachtet: Jeder Fünfte mit einem Monatsgehalt von weniger als 2.000 Euro betrachtet sein Auto als reines Mittel zum Zweck, bei den über 50-Jährigen teilen sogar 23 Prozent diese Meinung. Insgesamt waren es 17 Prozent, die ihr Auto als Gebrauchsgegenstand sahen.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

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