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Unfälle im Ausland: Im Urlaub kracht es häufig

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 21.06.2016

Leider passieren deutschen Urlaubern häufig Unfälle im Ausland, die im Urlaub für Ärger sorgen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Autounfälle im Ausland erheblich an. Vor allem in Italien und Frankreich fährt es sich für deutsche Autofahrer offenbar nicht so sicher.

Die Zahl der Unfälle im Ausland von deutschen Urlaubern ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) registrierte 29.683 Autounfälle, bei denen ein in Deutschland zugelassenes und ein ausländisches Fahrzeug involviert waren. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 5,5 Prozent. Besonders schwer tun sich deutsche Autofahrer offenbar im quirligen italienischen Straßenverkehr, 2015 waren hier 5.018 in Deutschland zugelassene Fahrzeuge in Unfälle verwickelt.

EM-Land Frankreich bei Unfällen im Ausland auf Platz zwei

Ein ähnlich gefährliches Pflaster für deutsche Urlauber scheint Frankreich zu sein. 4.999 der gemeldeten Unfälle im Ausland geschahen im derzeitigen EM-Gastgeberland. Mit der Größe des Landes scheint die Unfallhäufigkeit offenbar weniger zu tun haben als mit der Beliebtheit als Urlaubsland. Denn auch in kleinen Nachbarländern wie den Niederlanden (3.933 Autounfälle) und Österreich (3.048 Autounfälle) krachte es 2015 häufig mit deutscher Beteiligung. In beiden Ländern markieren die aktuellen Zahlen einen drastischen Anstieg um jeweils rund elf Prozent. Ähnlich deutlich fiel der Zuwachs bei den Autounfällen in Polen aus, wo 2.242 Fahrzeuge aus Deutschland Schaden genommen haben.

Knapp die Hälfte der Unfälle im Ausland geschehen dem GDV zufolge in den Monaten von Juni bis September – also im Urlaub. Vor allem im August, wenn nahezu in ganz Europa Ferienzeit ist, häufen sich die Unfälle im Ausland. Insgesamt waren 2015 rund 15 Millionen Deutsche im Urlaub mit dem Auto in den deutschen Nachbarländern unterwegs, wie die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen ermittelt hat – das Risiko, im Urlaub in einen Autounfall verwickelt zu werden, ist also hoch.

Vorbereitung erleichtert Schadensabwicklung bei Unfall im Ausland

Der GDV rät daher Verbrauchern, vor der Abreise alle wichtigen Unterlagen zusammenzustellen, um im Fall eines Unfalls im Ausland die Schadensabwicklung direkt in die Wege leiten zu können. Hilfreich sei beispielsweise ein Europäischer Unfallberichtsbogen, den Autobesitzer von ihrer Kfz-Versicherung erhalten, sowie die sogenannte „Grüne Karte“. Auch die Telefonnummer des Zentralrufs der Autoversicherer (+49 40 300 330 300 aus dem Ausland) sollten deutsche Autofahrer, die im Urlaub mit dem eigenen Fahrzeug auf ausländischen Straßen unterwegs sind, parat haben, rät der Geschäftsführer der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG (GDV DL), Jens Bartenwerfer.

Quelle: GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG

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