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Veränderungen für Verbraucher ab dem 1. April

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 06.04.2015

Ostern steht vor der Tür und damit geht das erste Quartal des Jahres 2015 zu Ende. Mit dem 1. April kommen einige Änderungen auf deutsche Verbraucher zu: Nicht nur dass die Rundfunkgebühren sinken und die Nutzung erneuerbarer Energien besser gefördert wird – auch Autofahrer erwarten Neuerungen. Die wichtigsten neuen Regeln gibt es hier im Überblick.

Die Rundfunkgebühren sinken ab dem 1. April 2015: Künftig zahlen Verbraucher einen monatlichen Beitrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk von 17,50 Euro pro Wohnung statt wie bisher 17,98 Euro. Doch auch der ermäßigte Betrag wird günstiger: Statt 5,99 Euro pro Monat, zahlen betroffene Verbraucher nur noch 5,83 Euro monatliche Rundfunkgebühren, berichtet das Magazin „Stern“. Und auch in vielen anderen Bereichen nehmen mit Beginn des zweiten Quartals 2015 Änderungen Einfluss auf das Leben deutscher Verbraucher.

Mehr Geld vom Staat für Pelletheizungen und Solaranlagen

So ist unter anderem Energie ein Thema bei den Neuerungen ab dem 1. April 2015. Neue Förderrichtlinien zur Nutzung erneuerbarer Energien sollen es Hausbesitzern einfacher machen, auf Ökostrom umzusteigen. Dafür werden Verbraucher, die eine Solaranlage auf dem Dach installieren oder eine Pelletheizung im Keller einbauen noch besser finanziell vom Staat gefördert. Die Mindestförderung für den Einbau von Pelletöfen mit Wassertasche erhöht sich von 1.400 auf 2.000 Euro. Für Pelletkessel gibt es den Mindestfördersatz von 3.000 Euro statt wie bisher nur 2.400 Euro. Wer sich für eine neue Solaranlagen zur Unterstützung der Heizung entscheidet, wird mit mindestens 2.000 Euro Fördergeld staatlich unterstützt. Bislang lag die Mindestförderung bei 1.500 Euro.

Das ändert sich für Autofahrer ab dem 1. April

Die wohl wichtigste neue Regelung, die Autofahrer kennen sollten, betrifft die beliebten Kurzzeitkennzeichen. Ab dem 1. April 2015 werden die Übergangs-Nummernschilder nur noch zugeteilt, wenn das betreffende Fahrzeug einer gültigen Hauptuntersuchung (TÜV) oder einer Sicherheitsprüfung unterzogen worden ist. Wenn die Fahrt direkt zur Zulassungsbehörde oder zur HU-Prüfung führen soll, gilt eine Ausnahme. Diese greift auch, wenn die Fahrt unmittelbar in eine Werkstatt führt, um Mängel, welche die Prüfstelle festgestellt hat, beseitigen zu lassen. Außerdem soll es in Zukunft für Verbraucher einfacher werden, einen Gebrauchtwagen mit gültiger HU-Plakette zu kaufen. Bislang konnten Kurzzeitkennzeichen nur von der Zulassungsstelle am Wohnort des Fahrzeughalters ausgegeben werden, ab dem 1. April sind diese auch am aktuellen Standort des Fahrzeugs erhältlich.

Erste-Hilfe-Ausbildung für Fahrschüler verkürzt

Bisher umfasste die Grundschulung für die Erste-Hilfe-Ausbildung, die zum Beispiel Fahrschüler vor ihrer Führerscheinprüfung absolvieren müssen, fast zwei Tage: Nun soll der Erste-Hilfe-Kurs von 16 Unterrichtsstunden auf neun Stunden verkürzt werden. Die alte Ausbildung sei zu „theoretisch und nicht nachhaltig“ gewesen, so der Verband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung im Gespräch mit dem Magazin „Focus“. Die kürzeren Erste-Hilfe-Kurse sollen praktischer gestaltet werden und sich auf die „absolut wesentlichen Inhalte“ konzentrieren.

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