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Vermögen der Deutschen stieg 2013 deutlich an

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 12.01.2014

Die niedrigen Zinsen haben sich auf das Vermögen der Deutschen nicht so stark ausgewirkt, wie zu erwarten war. Durch die Zugewinne an der Börse konnten Privathaushalte ihr Geldvermögen im vergangenen Jahr recht deutlich steigern, obwohl ein immer geringerer Anteil vom Einkommen zum Sparen und Anlegen verwendet wird.

Trotz der unvorteilhaft erscheinenden Rahmenbedingungen hat sich das Vermögen der Deutschen im Jahr 2013 erhöht. Nach einer Studie der DZ-Bank, die dem "Manager Magazin" vorliegt, konnten Privathaushalte ihr Geldvermögen insgesamt um 5,4 Prozent steigern. Theoretisch wäre sogar deutlich mehr möglich gewesen.

Vermögen der Deutschen nach 2013

Nach den Ergebnissen der Studie ist das Geldvermögen der deutschen Privathaushalte 2013 um 270 Milliarden Euro auf 5,2 Billionen Euro gestiegen. Abzüglich der relativ geringen Inflation im letzten Jahr wuchs das Vermögen der Deutschen um rund 3,8 Prozent. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus ein beachtliches Ergebnis. Großen Anteil daran haben die deutlichen Kursgewinne an der Börse. Allein die DAX-Unternehmen konnten um 25,5 Prozent zulegen und bescherten Aktien-, Fonds- und ETF-Anlegern deutliche Gewinne.

Geldvermögen hätte deutlicher steigen können

Wie es in der Studie heißt, hätten die Privathaushalte deutlich mehr zulegen können. Allerdings investieren die Deutschen nur einen sehr geringen Teil ihres Geldes in Aktien oder ähnliche Finanzprodukte. Darüber hinaus ist die Sparquote, der Anteil des Gehalts, der für Sparanlagen verwendet wird, im Land deutlich zurückgegangen.

Aktuelle Zahlen

  • Sparquote: 10,3 Prozent
  • Aktienquote: 6,0 Prozent

Somit wird das Einkommen in immer geringerem Umfang für Spar- oder Aktienanlagen verwendet. Dadurch profitierten die Geldvermögen der privaten Haushalte nur in geringem Maße von den positiven Entwicklungen an der Börse. Trotz der momentanen Höchststände ist es für einen Einstieg noch nicht zu spät.

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