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Vermeidung von Frostschäden an Wasserleitungen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 29.12.2014

Jetzt im Winter steigt die Gefahr von Frostschäden an Wasserleitungen. Friert die Flüssigkeit in den Rohren ein, dehnt sie sich aus und es können unter Umständen Risse entstehen. Ein besonders strenger Winter erhöht die Gefahr noch einmal erheblich - ein paar einfache Maßnahmen bieten häufig aber einen guten Schutz und verhindern Unannehmlichkeiten.

Frostschäden an Wasserleitungen werden häufig erst bemerkt, wenn die Temperaturen wieder steigen. Denn wenn es in der kalten Periode zu einem Schaden kommt, sind die Rohre zunächst noch durch Eis verstopft, erst wenn das Wasser wieder ungehindert fließen kann, zeigt sich das Leck. Damit es im Frühjahr zu keinem Schaden kommt, sollten Immobilienbesitzer und auch Mieter schon bei den ersten Minustemperaturen die richtigen Maßnahmen ergreifen.

Die wichtigsten Tipps bei Frost

Ein effektiver Schutz gegen Frostschäden ist ganz einfach Wärme. Sofern das Leitungssystem im Haus ausreichend beheizt ist, frieren die Rohre nicht ein, erklärt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Im gesamten Haus sollte es grundsätzlich niemals zu kalt werden, das heißt, die Ventile an den Heizkörpern dürfen nie völlig zugedreht sein. Das gilt im Übrigen auch für wenig genutzte Räume, etwa Gäste-WCs, Abstell- und Kellerräume sowie Gästezimmer. Diese Maßnahme schützt zudem nicht nur Wasserleitungen vor Frost, sondern spart sogar Geld: Eine konstante Raumtemperatur verursacht in der Endabrechnung oft weniger Kosten als ein ständiges Ein- und Ausschalten der Heizkörper.

Richtige Einstellung der Heizkörper und Leitungen im Außenbereich

Die Frostschutzstellung an den Heizkörpern – oft markiert durch ein Schneeflockensymbol – schützt nur bedingt. Durch die Einstellung wird lediglich gewährleistet, dass der jeweilige Heizkörper nicht einfriert, vor allem die Wasserleitungen in einigem Abstand können unter Umständen trotzdem zu kalt werden. Außenleitungen sollten außerdem entleert und die entsprechende Zapfstelle abgesperrt werden.

Versicherungsschutz vor Leitungswasserschäden

Immobilienbesitzer und Mieter sollten für den Fall eines Schadens eine Versicherung abschließen. Die Hausratversicherung schützt dabei Computer, Möbel und andere Gegenstände, eine Wohngebäudeversicherung ersetzt Schäden am Wohnhaus, aber auch an Garagen oder Geräteschuppen auf dem Grundstück.

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