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Wohneigentum: Angst vor hohen Raten unbegründet

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 01.03.2015

Immobilienkredite sind in Anbetracht der aktuellen Zinslage ausgesprochen günstig. Und trotzdem zögern viele Deutsche, sich Wohneigentum zu leisten. Oft wird befürchtet, die monatlichen Raten könnten das Budget übersteigen. Eine Studie zeigt nun aber, dass es meist keinen Grund zur Sorge gibt.

Etwa 80 Prozent der Bundesbürger würden gerne in ihren eigenen vier Wänden leben. Ein Großteil hadert allerdings damit, tatsächlich Wohneigentum zu kaufen. „Rund neun von zehn Deutschen (89 Prozent) haben die Sorge, dass sie der Immobilienkredit finanziell zu sehr belastet. 80 Prozent befürchten, dass sie wegen der hohen Nachfrage kein geeignetes Objekt oder Grundstück finden“, erläutert Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender von Interhyp gegenüber Cash-Online. Goris bezieht sich auf eine von dem Unternehmen in Auftrag gegebene Studie.

Angst vor hohen Raten ist oft unbegründet

Laut dem Vorstandchef sind viele Ängste unbegründet. Eine regionale Auswertung der Untersuchung zeigt: Seit dem Jahr 2008 liegt die monatliche Kreditbelastung konstant bei weniger als 1.000 Euro. Dabei sind die Immobilienpreise und Darlehenssummen in diesem Zeitraum durchschnittlich um etwa 30 Prozent angestiegen. Die Konstanz der monatlichen Raten ist zwei Entwicklungen geschuldet. Zum einen ist der Einsatz von Eigenkapital gestiegen, parallel sind die Zinsen für eine Baufinanzierung kontinuierlich gefallen. Seit Jahresbeginn 2015 sind die Kredite besonders günstig. Goris veranschaulicht die derzeitige Raten-Lage zudem an einem Beispiel: „Bringt ein Hauskäufer ein Drittel an Eigenkapital ein, kann er aktuell mit 1.000 Euro ein 200.000-Euro-Darlehen auf zehn Jahre mit einer anfänglichen Tilgung von drei Prozent bedienen.“

Gute Planung erleichtert den Weg zum Wohneigentum

Eine solide Vorbereitung macht den Weg zum Wohneigentum für Verbraucher außerdem leichter. Dazu ergänzt Goris: „Es hilft, die Finanzierung nicht erst im konkreten Fall anzugehen, sondern die finanziellen Möglichkeiten vorher auszuloten und zu berechnen. Auch ein Großteil der nötigen Unterlagen lässt sich frühzeitig besorgen. Das spart dann wertvolle Zeit, wenn ein Objekt gefunden wurde, für das sich viele interessieren.“ 

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